Allergien – Das Immunsystem spielt verrückt Erfolgreiche Therapieansätze mit Heilpilzen
25.01.2010 15:44
Bei einer
Allergie besteht eine übersteigerte Reaktionsbereitschaft gegenüber äußeren
Einflüssen. Sie ist eine erworbene, immunologisch bedingte
Überempfindlichkeitsreaktion des Organismus.
Im Laufe der letzten Jahrzehnte haben sich Allergien weltweit zu einer Volkskrankheit entwickelt. Interessant ist dabei, dass sich die Allergien unterschiedlich ausbreiten und in den Industrie-Nationen gehäufter auftreten als in ländlichen Regionen. Weltweit werden epidemiologische Studien betrieben, um die Ursachen von Allergien und ihrer Zunahme herauszufinden. Ziel ist es, mögliche Allergie auslösende oder -fördernde Risikofaktoren in der Umwelt zu identifizieren.
Unser Organismus ist ständig Einwirkungen ausgesetzt. Überwindet ein Fremdkörper die Barrieren der Hautschicht und dringt in unser Körpersystem ein, wird er von verschiedenen dafür vorgesehenen Zellen durch Rezeptoren erkannt, aufgenommen und in die Lymphgewebe transportiert. Dort werden die Antigene den Lymphozyten präsentiert, wodurch spezifische Immunreaktionen ausgelöst werden.
Die Zellen der Schutzpolizei sind die Makrophagen, die Natürlichen Killerzellen und die Neutrophilen. Makrophagen synthetisieren eine Vielzahl von Substanzen, wie Interleukin, die wiederum andere Immunzellen aktivieren können. Eine Hauptaufgabe der Makrophagen ist die Stimulation von B- und T-Lymphozyten zu Beginn der Immunantwort. Die T-Lymphozyten stellen die zelluläre Abwehr, die B-Lymphozyten die humorale Abwehr.
Wichtig ist ein Gleichgewicht im Abwehrsystem
Während der Immunantwort können sich die T-Helferzellen zu zwei unterschiedlichen Unterklassen weiterentwickeln: TH-1 Zellen oder TH-2 Zellen, die unterschiedliche Zytokine ausschütten.
Die TH-1 Helferzellen schütten die Botenstoffe Interleukin IL2, IL 3, IL 12 , Tumornekrosefaktoren a, TFN ß und IFN-y aus und bewirken die Aktivierung von Makrophagen. Sie bilden Zytokine, die B-Zellen zu IgG-produzierenden Plasmazellen reifen lassen. Primär wird die zelluläre Abwehr stimuliert, was in Richtung Immunität gegenüber dem Fremdstoff führt.
Die TH-2 Helferzellen, die mit den TH-1 Zellen aus einer gemeinsamen T-Vorläuferzelle entstehen, stimulieren bevorzugt B-Zellen, deren Aufgabe darin besteht , Antikörper vom Typ IgE zu bilden. Sie sezernieren die Interleukine IL-4, IL-5, IL-6, IL 10 und IL-13 und fördern die humorale Abwehr. TH-2 Zellen inhibieren durch diese zelltypischen Interleukine die Bildung der TH-1 Linie.
Dieser Weg führt in Richtung Allergie gegenüber dem Fremdstoff.
Das Gleichgewicht zwischen TH1- und TH2-Zellen scheint bei Allergikern zugunsten der IgE-induzierenden TH2-Zellen verschoben zu sein. Das Ungleichgewicht der T-Helferzellen wird auch dadurch aufrecht erhalten, dass sich TH1-Zellen vorübergehend in TH2-Zellen verwandeln können, reife TH2-Zellen sich aber nicht zurückbilden. Durch den relativen Mangel an TH-1 Zellen ist auch die Produktion von NO-Gas vermindert, wodurch die unspezifische Immunantwort geschwächt wird.
Allergien führen also zu einer gesteigerten humoralen Abwehr mit vermehrter Antikörperproduktion. Daher werden die Zytokine, die der Stimulierung der zellulären Abwehr dienen, unterdrückt. Ein Gleichgewicht ist jedoch unbedingt notwendig, damit das Abwehrsystem optimal funktionieren kann.
Wichtig ist eine gesunde Darmflora
Allergische Reaktionen treten meist an der Haut und den Schleimhäuten von Verdauungstrakt und Atemwegen auf, weil die IgE Antikörper an den Mastzellen, die sich bevorzugt in den Schleimhäuten befinden, andocken, dort die Zellmembran verändern und dadurch Mittlersubstanzen wie Histamin freisetzen, was im umliegenden Gewebe zu Entzündungsreaktionen führt.
Bei der Typ-I-Reaktion (s.u.) kommt dem Entzündungsmediator Histamin eine besondere Bedeutung zu. Histamin erweitert die Gefäße, erhöht die Durchlässigkeit der Kapillaren, verengt die Bronchien und lockt weitere Abwehrzellen in das Entzündungsgebiet. Beim Allergiker führen diese histaminvermittelten Wirkungen zu einer Schwellung, Rötung und verstärkten Sekretion der entsprechenden Schleimhäute sowie zu Atemnot. Mit dem Blut kann sowohl das Allergen als auch das Histamin im Körper verteilt werden und so auch an anderen Orten als der Eintrittspforte des Allergens zu entzündlichen Reaktionen führen.
Haut, Atemwege und Darm sind Grenzorgane, die Berührungsebene zwischen Außenwelt und Körperinnerem. Sie sind gleichzeitig Schutzhülle und Kontaktfläche.
Die Schleimhaut des Darms wird täglich mit einer beachtlichen Menge an Fremdstoffen konfrontiert. Hier entscheidet sich, was in den Körper aufgenommen und was wieder ausgeschieden wird.
Außerdem hat die Darmschleimhaut einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Immunsystems: Hier bilden sich Schleimhautantikörper (sekretorisches Immunglobulin A - IgA), die unter anderem Proteine binden, Viren und Toxine neutralisieren, Bakterien und Antigene markieren und verhindern, dass diese als Auslöser einer Immunantwort wirken.
Bei Allergikern besteht häufig ein IgA-Mangel. Außerdem aktivieren über den Dünndarm aufgenommene Antigene B-Lymphozyten, die nicht nur im Darm bleiben, sondern über den Blutkreislauf zu den anderen Schleimhäuten gelangen. Nach ihrer Reifung zu Plasmazellen bilden sie Antikörper (IgA), die die Schleimhäute überziehen.
Dies zeigt, dass die Symptome im Bereich der Atemwege und der Haut von Blütenpollen, Tierhaaren, Metallen usw. ausgelöst werden; die Tendenz zu allergischen Reaktionen jedoch ihre Ursache in einer geschwächten Darmschleimhaut hat.
Allergieformen
Grundsätzlich gilt für alle Formen der Allergie, dass eine erbliche Disposition zwar oft vorhanden ist, prinzipiell aber jeder Mensch zum Allergiker werden kann.
In der Medizin werden vier Reaktionstypen, die den Charakter einer Erkrankung erlangen können, unterschieden, wobei diese auch als Mischformen auftreten können. Die Typen I bis III dieser allergischen Reaktionen werden durch Antikörper vermittelt, wohingegen die Typ IV-Reaktion durch die T-Zellen vermittelt wird.
Typ I, Soforttyp
Nach Kontakt des allergieauslösenden Stoffes (Antigen) mit dem Körper wird dieser von spezifischen gegen ihn gerichteten Antikörpern gebunden. Dies ist das Signal für besondere Zellen (Mastzellen), ihre chemische Botenstoffe freizusetzen. Der wichtigste Botenstoff ist das Histamin. Es löst die typischen allergischen Symptome aus: Juckreiz, Nasensekretion, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur, Gefäßerweiterung und Schwellung. Allgemeine Beschwerden im Rahmen allergischer Reaktionen betreffen vor allem das Herzkreislauf-System mit einer Beschleunigung der Herzfrequenz und einem Abfall des Blutdruckes. Die schwerste Ausprägung einer antikörpervermittelten allergischen Reaktion vom Typ I ist der anaphylaktische Schock, der meist mehrere Organsysteme gleichzeitig betrifft und innerhalb weniger Minuten zum Tode führen kann. So sind Fälle bekannt, wo Menschen nach dem Stich einer Wespe im anaphylaktischen Schock verstorben sind.
Typ II, zytotoxischer Typ
Die zytotoxische Reaktion tritt wenige Minuten nach dem Kontakt mit einem Allergen ein. Durch das Allergen kommt es durch Immunglobuline zum Untergang von Blutzellen und schließlich zu einer Blutarmut. Auslöser können Schmerzmittel, Antibiotika und krampflösende Medikamente sein.
Typ III, Immunkomplextyp
Antigen und Antikörper bilden einen Komplex, der sich im Gewebe ablagert. Dadurch wird eine Entzündungsreaktion und durch eiweißzerstörende Substanzen (Enzyme) eine Gewebezerstörung verursacht.
Typ IV, Spättyp
Dieser Reaktionstyp wird durch den direkten Kontakt weißer Blutzellen (sensibilisierte T-Lymphzyten) mit Fresszellen (Makrophagen) verursacht. Nach Kontakt mit dem Antigen dauert es vierundzwanzig bis achtundvierzig Stunden bis zur Entwicklung der Krankheitssymptome. Auf diese Weise werden unter anderem das Kontaktekzem und die Transplantatabstoßung verursacht.
Sowohl die Art der allergischen Reaktion als auch deren Ausmaß unterliegen im Laufe des Lebens gewissen Schwankungen. So wird bei einer Vielzahl von Erkrankten eine Abschwächung der allergischen Reaktionen mit zunehmenden Alter beobachtet. Andererseits ist ein Wandel des auslösenden Allergens möglich, das heißt dass ein Allergiker, der gegen Pollen allergisch ist, später durchaus eine Allergie gegen Zusatzstoffe entwickeln kann.
Im Alltag erfolgt die Einteilung am häufigsten nach dem jeweiligen Aufnahmemechanismus:
- Inhalationsallergie (z. B. Tierhaare, Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Blütenpollen)
- Nahrungsmittelallergie/Medikamentenallergie
- Insektengiftallergie (oft mit schweren allergischen Reaktionen)
- Parasitäre oder mikrobielle Allergie
- Kontaktallergie
Symptome
Meist treten Symptome an den Schleimhäuten von Nase, Augen und Rachen mit Brennen, Jucken, Schwellung und Rötungen, Ausschlag und Nesselfieber auf. Es kann zu einer Verkrampfung der Bronchialmuskulatur mit anfallsartiger Atemnot und Husten kommen. Bei Neurodermitis tritt an der Haut Juckreiz, Austrocknung, Entzündung, Schuppung und Krustenbildung vor allem im Gesicht, in Ellenbeugen, Kniekehlen und an den Handgelenken auf. Oftmals zerkratzen sich die Erkrankten ihre Haut so extrem, dass es zu schweren Hautschäden und damit zur Gefahr zusätzlicher Infektionen der betroffenen Hautstellen kommt.
Von einer Nahrungsmittelintoleranz oder Pseudo-Allergie gegen Nahrungsmittel spricht man, wenn ein Lebensmittel ähnliche Beschwerden auslöst wie bei einer echten Nahrungsmittelallergie, im Blut jedoch keine Ig E-Antikörper nachzuweisen sind und der Hauttest ebenfalls negativ ist. Bei der Pseudoallergie erfolgt also keine Sensibilisierung - sie kann daher bereits beim ersten Allergenkontakt auftreten. Typische Symptome sind: Juckende Quaddeln, Gesichts- und Schleimhautschwellungen, Schnupfen, Nasenpolypen, asthmatische Atembeschwerden, Magen-Darm- und Kreislaufbeschwerden.
Die Nesselsucht ist ein Oberbegriff für eine Reihe von sehr unterschiedlichen Erscheinungsformen. So können sich Flüssigkeitsansammlungen - anstatt in der Oberhaut - in tieferen Hautschichten bilden, die auch im Gesicht auftreten (Quincke-Ödem). Das typische Merkmal einer Urtikaria ist eine Quaddel (Urtica), mit Juckreiz und zentraler Schwellung, die von einer Rötung umgeben ist. Oft bilden sich die Quaddeln rasch wieder zurück und die Haut schaut nach wenigen Minuten bis Stunden wieder normal aus.
Mykotherapie- Die Wirkung einzelner Heilpilze bei allergischen Erkrankungen
Eine vielversprechende Möglichkeit, das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen, bietet die Einnahme von therapeutischen Pilzen. Sie enthalten Substanzen, die für eine Erhaltung der Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft des Körpers auch in Stresssituationen sorgen. Übermäßige Immunreaktionen können verhindert bzw. ein geschwächtes Abwehrsystem angeregt werden. Sie besitzen also einen regulativen Charakter.
Die Wirkung der Pilze auf das Immunsystem wird durch Beta-Glukane maßgeblich beeinflusst. Beta-Glukane sind langkettige Polysaccharide, die in unterschiedlicher Konzentration in allen Pilzen enthalten sind. Sie liegen abhängig von der Pilzsorte in verschiedenen chemischen Strukturen vor, wobei die komplexeren Beta-Glukane eine breitere Wirkung auf das Immunsystem haben. Sie wirken immunmodulierend.
Die Wirkung der Beta-Glukane setzt an verschiedenen Stellen des Abwehrsystems an: Die zelluläre Abwehr wird durch eine Vermehrung, Aktivierung und Differenzierung von Makrophagen, Monozyten, natürlichen Killerzellen, T- und B-Lymphozyten angeregt. Somit kommt es indirekt aber auch direkt zu einer verstärkten Bildung von Antikörpern und Zytokinen (Interferon, Interleukin und Tumor-Nekrose-Faktor). Das Abwehrsystem wird in seinem Kampf gegen Bakterien, Viren und Pilze unterstützt. Besser resorbiert werden Polysaccharide mit einer zusätzlichen Gabe Vitamin C.
Neben den Beta-Glukanen treten in Pilzen noch Triterpene (zyklischer Kohlenwasserstoff) als wichtige Inhaltsstoffe auf. Zu den Triterpenen zählen z. B. Steroide wie Gallensäure, Steroidhormone, Glykoside oder Vitamin D - vermutlich der Grund für die dem Kortison und Aldosteron ähnliche Wirkung einiger Pilze. Triterpene verhindern die Vermehrung von Viren und reduzieren die Ausschüttung von Histamin.
Pilze sind auch in der Lage, die Abwehr von TH-2 in Richtung TH-1 zu verschieben.
Reishi
Der „Ling Zhi" ist einer der wichtigsten Pilze bei Allergien aller Art. Die in ihm enthaltenen Triterpene und Polysaccharide vermindern die Histaminausschüttung. Entzündungen an der Haut und den Schleimhäuten werden gelindert. Er sichert die Sauerstoffversorgung des Körpers, was besonders wichtig bei allergischem und chronischem Asthma ist und reguliert das Immunsystem. Der Körper wird wieder belastbarer. Die Lunge wird gestärkt. Da er einen Organbezug zur Leber hat, unterstützt er sie bei ihrer entgiftenden Funktion. Außerdem wirkt er ausgleichend bei innerer Unruhe.
Hericium
Besonders interessant bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Störungen der Darmflora. Er fördert den gesunden Aufbau der Darmschleimhaut, so dass Allergie auslösende Stoffe aus den Nahrungsmitteln nicht so leicht die Darmwand passieren können; dies ist vor allem bei Neurodermitis auch bei Kleinkindern sehr hilfreich. Er sollte in der Basistherapie von allergischen Erkrankungen immer eingesetzt werden.
Pleurotus
Der Darm ist die zentrale Ausbildungsstätte des Immunsystems. Eine herausragende Eigenschaft des Pleurotus ist seine probiotische Wirkung. Er unterstützt den Körper, indem er die Magendarmschleimhaut wieder mit den lebenswichtigen Bakterienkulturen besiedelt und so hilft, die Darmflora wieder aufzubauen. Die ist z. B. nach einer Antibiotika -Therapie sehr von Nutzen.
Agaricus Blazei Murrill
Ein wichtiger Pilz zur Regulierung des überschießenden Immunsystems. Er besitzt die größte Konzentration an Beta-Glukanen. Dies scheint der Grund für seine besonderen therapeutischen Eigenschaften zu sein. Er erhöht den Immunglobulin G Spiegel im Serum und den Tumornekrosefaktor a. Dies wirkt sich positiv auf die Anfachung der zellulären Abwehr aus. Durch das Enzym Tyrosinase wird der Organismus in die Lage versetzt, Ubichinon zu bilden, was wichtig ist für den elektronischen Transport zwischen den Mitochondrien, für den Sauerstoffverbrauch und für die Energieproduktion. Kann die Zelle durch bessere Sauerstoffausnutzung mehr Energie produzieren, wird sie z. B. viralen Angriffen durch eine verstärkte Produktion von Interferon y entgegentreten können. Es wird auch das Komplementsystem aktiviert. Zudem wirkt er durch direkte Unterdrückung des Histamins auch antientzündlich.
Maitake
Verschiebt die TH-2 Dominanz durch eine Polysacharid Komponente, das „Grifon D", in Richtung TH-1 und stärkt somit die zelluläre Abwehr. Es erfolgt eine Aktivierung der B-Zellen, der TH-1-Zellen sowie eine vermehrte Ausschüttung von Interferon, Interleukin 12 und 18. Dadurch werden die allergischen Reaktionen herabgesetzt. Im Fall einer TH2-dominanten Abwehrlage wird außerdem die Bildung von Interleukin 4 gehemmt und die Umwandlung von TH-1- in TH-2-Zellen verhindert.
Coriolus
Seine Inhaltsstoffe PSK und PSP modulieren die TH1/TH2 Balance. Das PSP hat eine ausgleichende Wirkung des Immunsystems in Richtung TH-1, stimuliert die Proliferation der NK Zellen und der B- und T-Lymphozyten. Es sorgt für eine Erhöhung des Gamma Interferons und des IL-2.
Polyporus umbellatus
Dieser Pilz hat einen starken Bezug zum Lymphsystem. Wenn Flüssigkeitsansammlungen im Körper vorliegen, wird er benötigt. Deshalb ist er ein natürliches Diuretikum, ohne den Nachteil, vermehrt Kalium auszuscheiden. Auch bei Schleimbildung und deshalb bei allergischem Schnupfen sollte er nicht fehlen. Seine Polysacharide wirken auch immunmodulierend.
Cordyceps
Meist sind bei Krankheiten aber nicht nur Teilbereiche malad, sondern es liegen systemübergreifende Störungen zugrunde. Bei Fehlsteuerungen der Psyche und des hormonellen Systems ist dieser Pilz eine wohltuende Unterstützung. Wahrscheinlich liegt auch bei ihm eine TH1-TH2-Balance Regulation vor, die die IgE Produktion reduziert. Er stärkt die Lunge und ist deshalb empfehlenswert bei inhalatorischen Allergien und kann auch bei mittelschwerem Asthma helfen.
Zusätzlich zur Pilzeinnahme werden Kapseln mit OPC plus Vitamin C empfohlen. Die Gabe dieser starken Antioxidantien erleichtert dem Organismus die Rückkehr zur Gesundheit.
Zusammengefasst kann gesagt werden, dass Heilpilze aufgrund ihrer perfekten Zusammensetzung auf die Selbstheilungskräfte des Körpers wirken. Der Körper bekommt die Substanzen zugeführt, mit denen er die Heilungsmechanismen in Gang setzen kann - ganzheitlich, individuell und nebenwirkungsfrei. Wichtig ist aber, Pilzpulver, das aus dem gesamten Fruchtkörper erzeugt wird, einzunehmen. Nur so kann das Zusammenspiel der einzelnen Inhaltsstoffe, die die Natur uns schenkt, zu heilvollen Resultaten führen!
Quellen:
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