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Polyporus

Polyporus - Eichhase
jap.: Chorei, chin.: Zhu Ling
Wassereinlagerungen verhindern - das lymphatische System stärken
Polyporus
Polyporus umbellatus dt.: Eichhase, hellbraune, 2-5cm breite runde Hüte, die in Büscheln von bis zu hundert Fruchtkörpern aus einem gemeinsamen Strunk wachsen, auf Böden von Eichen- und Buchenwäldern. Foto © Harry Regin
Der Polyporus ist ein sehr herzstärkender Pilz. Er entwässert und steigert somit den Harnfluss. Anders als bei Medikamenten - wie zum Beispiel bei Entwässerungstabletten - tritt dabei aber keine Ausscheidung des so wertvollen Kaliums auf.

Positive Wirkung hat dieser Heilpilz u. a. bei Ödemen und der Regulierung des lymphatischen Systems, auf das er entgiftend wirkt. Auch Gelenkschwellungen können durch den Polyporus abgebaut werden.

Trotz Wassertabletten sind mir bei längerem Stehen ständig die Beine angeschwollen und mein unterer Blutdruckwert war immer sehr hoch. Erst durch den Pilz Polyporus habe ich mein Problem in den Griff bekommen." L. K.

Der Polyporus ist zudem ein sehr wichtiger Pilz während der Vor- und Nachsorge bei Erkrankungen, die mit dem Lymphsystem zusammenhängen. So zum Beispiel, wenn bei Krebserkrankungen die Lymphdrüsen entfernt wurden, wie bei Brust- oder Prostatakrebs.

Der Polyporus besitzt überdies tumorhemmende Eigenschaften, z.B. bei Lungen- und Leberkrebs. Ebenso ist er sehr hilfreich bei der Linderung der Nebenwirkungen einer Chemotherapie.

Auch lockert der Polyporus das Muskelgewebe und öffnet die Schweißdrüsen. Da er die Struktur der Haut verbessert, wird er in der fernöstlichen traditionellen Medizin bei Hautproblemen, wie beispielsweise bei Akne, angewandt.

Darüber hinaus kann der Polyporus allergischen Reaktionen wie Kontaktallergien entgegenwirken.

Einsatzbereiche in der Traditionellen Chinesischen Medizin

Eigenschaften: süß, leicht kühl - neutral
  • wirkt auf Milz, Niere, Blase
  • löst gestaute Feuchtigkeit
  • wirkt entwässernd
  • antibiotisch bei Ödemen und schmerzhaftem Urinieren
  • bei Durchfall
  • bei Fluor albus
  • bei Blasendysfunktion
  • bei Nephritis
Achtung: Keine Langzeitanwendung; nicht bei Yin-Schwäche und fehlender Feuchtigkeit.

Quellen:
  • Jianzhe Y., Mao X.: "Icons of Medicinal Fungi from China"; CRC Press; 1989.
  • Hempen C., Fischer T.: „Leitfaden Chinesische Phytotherapie"; Urban & Fischer; 2001.