Agaricus bisporus – Vitalpilz für Haut und Hormone

Der brauner Champignon, zweisporiger Egerling oder auch Zucht-Champignon genannte Pilz ist lecker und zugleich wertvoll für die Darmgesundheit, zur Unterstützung der Niere und in der komplementären Therapie hormonabhängiger Tumore.

Der Champignon: Beliebter Speise- und Vitalpilz

Der Agaricus bisporus wird auch als Agaricus brunnescens bezeichnet. Er ist weithin als Kultur-Champignon bekannt und wurde erstmals durch den Agrarwissenschaftler Olivier de Serres im 17. Jahrhundert am Hofe von Ludwig XIV. gezüchtet. Seither hat der Agaricus bisporus einen unvergleichlichen Siegeszug durch die Küchen aller Kontinente vollzogen.

Heute ist er der weltweit beliebteste Speisepilz überhaupt. Überall auf der Erde wird er aufgrund seines exzellenten Geschmacks und seines ernährungsphysiologischen Wertes sowie seiner vielseitigen Zubereitungsmöglichkeiten geschätzt. Mittlerweile hat sich der Agaricus bisporus auch einen Namen als wertvoller Heilpilz gemacht.

Wertvolle Inhaltsstoffe des Agaricus bisporus

Der Heilpilz Agaricus bisporus ist reich an Vitaminen des B-Komplexes. Auch weist er einen ausgesprochen hohen Proteingehalt auf. Das macht ihn etwa für Menschen mit erhöhten Harnsäurewerten oder Gicht, die auf purinhaltige Lebensmittel wie Fleisch und Fisch als Eiweißquelle verzichten müssen, sehr interessant. Darüber hinaus enthält er – wie alle Vitalpilze – viele wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Dazu gehören etwa Vitamin C, Vitamin D, Tocopherole (Vitamin E), Kalzium, Magnesium, Zink, Eisen, Kalium, Mangan, Selen, Kupfer und Phosphor. Außerdem sind in ihm alle essentiellen Aminosäuren zu finden. Zu seinen weiteren Inhaltsstoffen zählen Ballaststoffe, Antioxidantien (Ergothionein, Polyphenole) sowie natürlich seine Polysaccharide und darunter insbesondere die Beta-Glukane.

Agaricus bisporus in der Krebstherapie

Im Zentrum der Forschung stehen seine Anwendungsmöglichkeiten bei Krebs. Die Ergebnisse erster Studien zeigen ein bemerkenswertes Wirkpotenzial in der Prävention verschiedener Tumorarten. Dieses beruht auf seinem Gehalt an konjugierten Linolsäuren (CLA) sowie seinen spezifischen Lektinen (ABL). Hier steht die Forschung erst am Anfang.

In der Krebsprävention hat sich die Kombination von Agaricus bisporus mit Vitamin D als hilfreich erwiesen. Vitamin D wird von nahezu allen Körperzellen zur Aufrechterhaltung ihrer normalen Funktion benötigt. Es entfaltet überdies bei verschiedenen Krebsarten eine vorbeugende Wirkung.

Ermutigende Ergebnisse zeigt die Anwendung des Agaricus bisporus besonders in der Behandlung von hormonabhängigen Krebsarten. Durch seine hemmende Wirkung auf die Enzyme Aromatase und 5-Alpha-Reduktase kann dieser Vitalpilz den Wachstumsimpuls auf hormonabhängiges Tumorgewebe reduzieren.

Dies macht ihn sehr interessant in der Prävention und der Therapie von Prostata- und Brustkrebs. Aufgrund seiner hemmenden Wirkung auf die Aromatase hat sich der Agaricus bisporus weiterhin zur Prävention und in der Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung – Benigne Prostatahyperplasie (BPH) – als empfehlenswert erwiesen.

Agaricus bisporus hilft bei Gicht

Ein weiteres wichtiges Anwendungsgebiet dieses Vitalpilzes ist die Gicht. Betroffene können von seiner Gabe deutlich profitieren, denn er schützt die Nieren, verbessert die Ausscheidung von Kreatinin und senkt die Harnsäurewerte. Außerdem entfaltet er bei Gichtanfällen eine schmerzlindernde Wirkung.

Vitalpilze gegen Akne

Bei Akne etwa hat sich zusätzlich zu den Heilpilzen Polyporus umbellatus und Reishi die Einnahme des Agaricus bisporus als hilfreich erwiesen. Dieser Heilpilz entfaltet eine hemmende Wirkung auf das Enzym 5α-Reduktase und reduziert dadurch die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron. Eine überhöhte Talgproduktion der Haut kann so herabgesetzt werden.

Der Champignon für einen gesunden Darm

Die positiven Effekte des Champignons auf den Darm beruhen unter anderem auf seinem präbiotischen Effekt: Die gesunde Darmflora (Bifidobakterien) wird gestärkt, schädliche Keime wie Clostridien werden reduziert. Außerdem wird das sekretorische Immonglobulin A im Speichel und Darm erhöht. Schon in der Schleimhaut fangen diese Antikörper Krankheitserreger ab, sodass sie möglichst erst gar nicht in den Körper gelangen.

Wie ist die optimale Dosierung und wann der Wirkungseintritt?

Die Dosierung und der Wirkungseintritt hängen von der Krankheit, dem Ausmaß der Belastung und dem individuellen Zustand des Erkrankten ab. Es sind viele Faktoren zu berücksichtigen, so dass wir unbedingt eine individuelle Beratung empfehlen.

Nutzen Sie unsere kostenfreie telefonische Beratung!

Rufen Sie uns an unter: +49 40 334686-300 (Montag bis Freitag von 8 – 18 Uhr)


Wissenschaftliche Studien / Quellen:


Kostenfreie
telefonische Beratung:
+49 40 334686-300