Agaricus blazei murrill ABM – Der Vitalpilz für ein gesundes Immunsystem

Kaum ein anderer Pilz stabilisiert das Immunsystem so wirkungsvoll wie der Mandelpilz. Er wird daher in der Mykotherapie bei Krebs und auch bei Autoimmunerkrankungen eingesetzt.

Ein wertvoller Vitalpilz aus dem brasilianischen Regenwald

Dieser Pilz hat viele Namen: brasilianischer Mandelegerling oder Mandelpilz, wegen seines mandelartigen Duftes und Geschmacks oder auch Sonnenpilz, Royal Sun Agaricus, weil er die Sonne liebt. Er wächst auf freien Flächen in den bergigen Regionen von Piedade in ca. 800 m Höhe unter subtropischen Bedingungen. In Brasilien ist man auf diesen Pilz aufmerksam geworden, da die Menschen, die ihn häufiger als Speisepilz verzehrten, weniger oft an degenerativen Erkrankungen litten wie Alterserscheinungen, Diabetes und Krebs.

Der ABM gehört zur Gattung der Champignons und zeigt die klassische Pilzform mit etwa 12 bis 14 Zentimeter großen Hüten, weiß bis dunkelbraunen Lamellen und 10 bis 14 Zentimeter langen und 1,5 bis 5 Zentimeter dicken, manchmal innen hohlen Stielen. In seiner brasilianischen Heimat wird der kostbare Pilz gerne gegessen, da er auch ein exzellenter Speisepilz ist. Man verehrt ihn dort sogar als „Pilz des Gottes“.

Wie wirkt der Agaricus blazei murrill auf das Immunsystem?

Der Vitalpilz Agaricus blazei murrill ABM reguliert das gesamte Immunsystem, insbesondere bei Krebs- und Autoimmunerkrankungen. Grund dafür ist, dass der ABM einen überaus hohen Gehalt an sehr wirkungsvollen Immunmodulatoren besitzt. Der Mandelpilz enthält viele langkettige Polysaccharide, die Beta-Glukane. Ihre komplexe chemische Struktur führt zu einer ebenso komplexen Wirkungsweise: Unter anderem regen sie ein geschwächtes Immunsystem an, verhindern aber auch überschießende Immunreaktionen oder regulieren diese.

Der Vitalpilz ABM in der komplementären Krebstherapie

Die Wirksamkeit des Mandelpilz wurde vor allem bei Unterleibs-, Darm-, Lungen-, Bauchspeicheldrüsen-, Prostata- und Leberkrebs sowie bei Hirntumoren nachgewiesen. In Studien konnte gezeigt werden, dass dieser Vitalpilz direkt auf Krebszellen wirkt: er leitet die Apoptose – den Zelltod von Tumorzellen – ein. Außerdem setzt er Immunmechanismen in Gang, die für die Tumorabwehr wichtig sind.

Zeigen sich nach einer Chemo- oder Strahlentherapie Störungen in der Blutbildung, unterstützt der ABM die Regeneration des Knochenmarks. Erschöpfung in Folge eines Mangels an Erythrozyten oder einer zunehmenden Immunschwäche durch Verlust von Leukozyten kann so entgegengewirkt werden. Außerdem kann mit Hilfe des Agaricus blazei murrill eine Milzschwellung, wie sie bei Leukämien oder Lymphomen auftritt, reduziert werden. Wie alle Adaptogene entfaltet er eine schützende Wirkung auf die Leber. Der Allgemeinzustand bei Krebspatienten kann somit wesentlich verbessert werden.

Agaricus blazei murrill hat starke antioxidative Eigenschaften

Oxidativer Stress ist heutzutage ein großes Problem bei der Entstehung vieler Erkrankungen: Rauchen, falsche Ernährung, Umweltbelastungen, UV-Strahlung, Kummer, Ängste und auch chronische Entzündungen in unserem Organismus produzieren oxidativen Stress. Die dabei entstehenden Stoffe schädigen unsere Körperzellen und unsere Erbsubstanz, die DNA. Das führt zu Schäden am Herz-Kreislaufsystem, an den Gelenken, vorzeitiger Alterung, Allergien und auch Diabetes. In Studien wurde nachgewiesen, dass sich unter Anwendung des Pilzes oxidativer Prozesse reduzierten.

Der ABM hat unter den bislang untersuchten Pilzen den höchsten Gehalt an Superoxiddismutase SOD, Katalase und Tyrosinase. Diese Enzyme kommen auch im Körper vor, wo sie eine starke antioxidative Wirkung entfalten. Oxidativer Stress und freie Radikale können daher durch ABM reduziert werden. Wahrscheinlich aufgrund der antioxidativen Wirkung dieses Vitalpilzes gibt es positive Erfahrungsberichte auch bei Fibromyalgie, Alzheimer und Morbus Parkinson.

Der Vitalpilz ABM bei Autoimmunerkrankungen

Der Agaricus blazei murrill zeigt gerade bei überschießenden Immunreaktionen eine regulierende Wirkung. In der Mykotherapie spielt er deshalb eine wichtige Rolle bei Erkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis, Multiple Sklerose, Rheuma oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Außerdem können Autoimmunerkrankungen der Bauchspeicheldrüse – der Diabetes Typ 1 – günstig beeinflusst werden.

Wie wirkt Agaricus blazei murrill bei Diabetes Typ 1?

Der Vitalpilz senkt den Blutzucker, hat also einen antidiabetischen Effekt: Einerseits dadurch, dass er die Aufnahme von Kohlenhydraten im Darm reduziert, durch eine Hemmung des Enzyms Alpha-Glucosidase und zum anderen durch eine bessere Insulinausschüttung über die Bauchspeicheldrüse. Er schützt zusätzlich die insulinproduzierenden Zellen vor Schädigung. Beim Diabetes Typ 1 ist der Coprinus comatus eine gute Ergänzung zum ABM, beide Pilze haben sich in der Therapie gerade bei der Diabetes-Variante ohne metabolisches Syndrom bewährt.

Wie ist die optimale Dosierung und wann der Wirkungseintritt?

Die Dosierung und der Wirkungseintritt hängen von der Krankheit, dem Ausmaß der Belastung und dem individuellen Zustand des Erkrankten ab. Es sind viele Faktoren zu berücksichtigen, so dass wir ausdrücklich eine individuelle Beratung empfehlen.

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Wissenschaftliche Studien / Quellen

  • Nakajima A., Ishida T., Koga M., Takeuchi T., Mazda O.,Takeuchi M.: „Effect of hot water extract from Agaricus blazei Murill on antibody-producing cells in mice“; International Immunopharmacology 2 (2002) 1205-1211
  • Cornelius, C.: „Comparative Enzyme Analysis…“; MRLNewsletter Juli 2009
  • Prof. Dr. med. Ivo Bianchi: “Moderne Mykotherapie”; Hinckel Druck, 2008

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