Allergien lindern: Heuschnupfen & Co. mit Naturmittel behandeln

Aktuell leiden hierzulande rund 26 Millionen Menschen an Allergien – Tendenz deutlich steigend. Insbesondere der ohnehin weit verbreitete Heuschnupfen ist auf dem Vormarsch. Hochrechnungen besagen, dass im Jahre 2050 jeder zweite Deutsche davon betroffen sein wird. Die Dunkelziffer ist hoch, denn viele Betroffene deuten ihre Heuschnupfensymptome  gerade anfangs nicht als als Allergie, da sie denen einer Erkältung sehr ähnlich sind. Ähnlich schwer zu erkennen sind Nahrungsmittelallergien. Doch auch sie greifen immer weiter um sich.

Da Allergien meist Jahre, oft sogar ein Leben lang bestehen bleiben, sind nebenwirkungsarme Behandlungsmöglichkeiten Gold wert. Gerade bei der Linderung der Symptome von Heuschnupfen sind Naturmittel besonders wichtig. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über die physiologischen Grundlagen von Allergien, mögliche Entstehungsursachen und alternative Behandlungsmöglichkeiten. Dabei möchten wir Ihnen eine besonders erfolgsversprechende natürliche Therapie vorstellen, die Therapie mit Vitalpilzen.

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Was ist eine Allergie?

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems. Es geht dabei vehement gegen einen Stoff aus der Umwelt vor, der eigentlich harmlos ist. Anhand dieser „Allergene“ unterscheiden Experten verschiedene Allergiearten.

Welche Allergiearten gibt es?

Folgende Allergene sind inzwischen bekannt:

  • Pollen von Bäumen, Sträuchern, Gräsern und Getreide = „Heuschnupfen“
  • Tierhaare von Katzen, Hunden, Hasen, Pferden usw. – dabei sind nicht die Tierhaare an sich das Allergen, sondern die daran haftenden Sekrete wie z. B. Speichel der Tiere
  • Hausstaub – auch dies ist der umgangssprachliche Ausdruck; als Allergene fungieren eigentlich die Ausscheidungen der Hausstaubmilben
  • Nahrungsmittel wie zum Beispiel Nüsse, Getreide, Fisch, Ei, Gemüse, Obst oder Milch
  • Schimmelpilz – die Allergene sind die Sporen verschiedener Schimmelpilze, die sich unter bestimmten Wetterbedingungen vermehrt in der Luft befinden
  • Insektengift von Bienen, Wespen oder Mücken – betrifft rund 20 % der Deutschen
  • verschiedene Medikamente
  • Duftstoffe
  • Metalle wie Nickel, aber auch Putzmittel oder Kosmetika können auf der Haut eine sogenannte Kontaktallergie auslösen
  • Lebensmittelzusätze – bei der Reaktion auf mit E-Nummern gekennzeichnete Inhaltsstoffe in verarbeiteten Lebensmitteln handelt es sich um eine sogenannte Pseudoallergie, da bei dieser Reaktion keine Antikörper beteiligt sind und vorher keine Sensibilisierung stattgefunden hat

Wo kommen Allergien her?

Die Entstehung von Allergien ist ein äußerst komplexes Geschehen. Bis heute ist nicht ins Detail geklärt, wer eine Allergie bekommt und warum. Klar ist, dass dabei stets mehrere Faktoren zusammenspielen, wovon einer mit Sicherheit ein Ungleichgewicht des Immunsystems ist. Vielen Allergien liegt wohl auch eine genetische Komponente zugrunde, die allerdings nicht deterministisch ist. Dem eigentlichen Ausbruch einer Allergie geht immer eine Sensibilisierung voraus. Das bedeutet, dass der Organismus ein erstes Mal mit dem Allergen in Kontakt kommt, dabei aber noch keine allergische Reaktion aufweist. Diese entwickelt sich erst im Laufe von Tagen bis Jahren. Wenn es dann erneut zu einem Kontakt mit dem Allergen kommt, reagiert das Immunsystem über und Symptome treten auf.

Welche Symptome sind typisch für Allergien?

Um eine allergische Reaktion auszulösen, müssen die Allergene mit der Haut oder den Schleimhäuten in Kontakt kommen. Darum treten allergische Symptome auch vorrangig in diesen Bereichen auf. AllergieEs kommt zu Rötungen, Schwellungen, Brennen, Ausschlag und Juckreiz. Das Nesselfieber, die Urticaria zeichnet sich vor allem durch eine Quaddelbildung aus. Eine Reizung der Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt geht unter anderem mit Magenschmerzen und Durchfall einher. Im Bereich der Augen ist typisch eine juckende Bindehaut mit vermehrtem Tränenfluss bis hin zur Bindehautentzündung. Wenn die Schleimhäute im Rachen- bzw. Bronchialbereich der Lunge anschwellen, kann es zu Atemnot kommen. Beim allergischen Asthma wird das Ganze durch eine Verkrampfung der Bronchialmuskulatur verstärkt. Auch neurologische Symptome wie Kopfschmerzen und Migräne bzw. psychische Verstimmungen bis hin zur Depression können als Folge allergischer Reaktionen auftreten. Inwiefern die Veränderung des Körpergewichts im Kontext mit Unverträglichkeitsreaktionen steht, wird derzeit noch von Experten diskutiert.

Zur Pollenallergie

Da der Heuschnupfen oder auch „saisonal allergische Rhinitis“ mit 12 bis 16 Millionen Betroffenen die häufigste Allergie in Deutschland ist, möchten wir auf deren Symptomatik detaillierter eingehen. Viele neu Betroffene wissen anfangs gar nicht, ob sie an einem Heuschnupfen oder einer Erkältung leiden. Ein erster Anhaltspunkt wäre hier der Zeitpunkt, zu dem die folgenden Symptome auftreten. Während Erkältungen typischerweise eher in Herbst und Winter ausbrechen, fliegen Pollen vornehmlich im Frühjahr und im Sommer.

Typische Symptome:
– gerötete, tränende und juckende AugenPollen Allergie
– Kribbeln oder Kratzen in Nase und Rachen
– angeschwollene Schleimhäute
– entzündete Bindehäute
– verstopfte Nase oder Fließschnupfen
– Bronchialasthma
– Lichtempfindlichkeit
– Kopfschmerzen
– Erschöpfung oder Müdigkeit
– Schlaflosigkeit

Diese Symptome beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen mitunter stark. Auf die Frage „Was hilft gegen Heuschnupfen?“ bekommen sie meist starke Medikamente empfohlen, die wiederum zu Nebenwirkungen wie starker Müdigkeit führen. Dabei gibt es gerade bei Heuschnupfen auch Naturmittel, die Linderung verschaffen.

Kreuzallergien

Bei einer bestehenden Pollenallergie kann es im Laufe der Zeit zu einer Kreuzallergie kommen, auch „pollenassoziierte Lebensmittelallergie“ genannt. Gerade Personen, die auf früh-blühende Sträucher und Bäume wie Birke, Erle oder Hasel mit allergischen Symptomen reagieren, neigen zu einer Allergie gegen Nüsse und rohes Obst wie Apfel, Birne, Pflaume, Kirsche. Besteht hingegen eine Leitallergie gegen Beifuß werden eher Gewürze und Kräuter zum Problem. Am häufigsten vertragen die Betroffenen dann keinen Sellerie. Aber auch Pfeffer Chili, Tomaten, Anis, Fenchel, Kümmel, Basilikum, Thymian und andere Kräuter können Symptome hervorrufen. Wenn jedoch die Pollen von Gräsern das Problem sind, werden oft keine Sojaprodukte, Tomaten, Kartoffeln, Erdnüsse sowie Weizen- und Roggenmehl vertragen.

Abgrenzung Allergie vs. Intoleranz

Bei Nahrungsmitteln ist es wichtig eine Allergie von einer Intoleranz zu unterscheiden.  Die patho-physiologischen Prozessen sind unterschiedlich und  bei der naturheilkundlichen Therapie sollte das berücksichtigt werden. Leider kommt es trotzdem immer wieder zu Verwechslungen. Wichtig zu wissen ist, dass eine Allergie immer eine Reaktion des Immunsystems darstellt. Bei einer Intoleranz hingegen liegt das Problem im Verdauungstrakt. Hier fehlen bestimmte Enzyme, um beispielsweise Milchzucker oder Fruktose abzubauen.

Allergie-Typen

Coombs und Gell haben 1963 ein Klassifikationssystem eingeführt, nach dem alle Allergien einem von vier Reaktionstypen zugeordnet werden können. Diese unterscheiden sich bezüglich der Reaktionsmechanismen und dem zeitlichen Abstand zwischen Allergenkontakt und Symptom.

Typ I-Allergie

90 % aller Allergien sind dem Typ I zuzuordnen. Er wird auch „Soforttyp“ genannt, da das Immunsystem innerhalb von Sekunden bis Minuten reagiert.  Der Typ I liegt zum Beispiel bei Allergien gegen Insektengifte und verschiedene Nahrungsmittel, bei allergischem Asthma und dem anaphylaktischen Schock vor. Auch die Pollenallergie fällt in diese Kategorie. Ausgangspunkt für die unmittelbare Reaktion auf den Kontakt mit dem Allergen sind die Mastzellen. Sie sitzen in Haut und Schleimhäuten. Auf ihrer Oberfläche befinden sich spezielle Antikörper, Immunglobuline E (IgE). Im Inneren befinden sich Granula mit Histamin. Wird ein Allergen auf der Mastzelloberfläche über die Immunglobline E gebunden  kommt es zur Ausschüttung des Histamins. Dadurch werden dann allergische Reaktionen wie Jucken, Schwellungen, Schnupfen, Asthma, Hautreaktionen, Übelkeit oder Durchfall ausgelöst.

Allergie-Typen II und III

Die Typen II und III nach der Klassifikation von Coombs und Gell kommen sehr viel seltener vor als der Typ I. Die Blutgruppenunverträglichkeit und allergische Reaktionen auf manche Arzneimittel oder berufsbedingte Allergene (Farmerlunge) zählen dazu. Die Reaktion tritt erst zwischen sechs und zwölf Stunden nach Allergenkontakt ein. Es sind verschiedene Antikörper beteiligt. Die Typ II-Reaktion wird als „zytotoxischer Allergietyp“ bezeichnet. Bei deren Ablauf spielt das Komplementsystem eine bedeutende Rolle. Beim Typ III hingegen lagern sich Antigen-Antikörper-Komplexe sogenannte Immunkomplexe ab und leiten gewebsschädigende Reaktionen aus. Die Auslöser sind hier besonders schwer auszumachen, da die Reaktion stark verzögert, manchmal erst nach ein paar Tagen, auftritt.  Die allergische Reaktion wird über Immunglobuline der Klasse M oder G vermittelt. In diese Gruppe fallen zum Beispiel die Vaskulitis (allergisch bedingte Entzündung der Blutgefäße), die Nephritis (Nierenentzündung), Arthritis. Solche Reaktionen können auch z.T. durch Nahrungsmittel ausgelöst werden. Symptome können Reizbarkeit, Müdigkeit, Migräne und Ekzeme sein.

Der Spättyp

Beim Typ IV sprechen Experten auch vom „Spättyp“, da der Körper erst nach 12 Stunden, manchmal nach drei Tagen reagiert. Nach dem Typ I kommt diese allergische Reaktion am häufigsten vor, so zum Beispiel im Rahmen von Kontaktallergien, bei der Abstoßung von Transplantaten oder allergischem Ausschlag nach der Einnahme bestimmter Medikamente. Dabei sind es die T-Lymphozyten, welche die Ausschüttung von Zytokinen veranlassen. In der Folge kommt es zu Entzündungen an den betroffenen Körperstellen.

Entstehung von Allergien

Exkurs – das Immunsystem

Unser Immunsystem ist ein sehr komplexes Gebilde mit speziell aufeinander abgestimmten Regulationsmechanismen. An allergischen Reaktionen sind verschiedene Leukozyten, Antikörper und Botenstoffe beteiligt, was schon die Betrachtung der verschiedenen Allergietypen zeigt. Allergien LymphozyteBestimmte T-Lymphozyten, sogenannte T-Helferzellen (TH-Zellen) spielen dabei eine bedeutende Rolle. Sie regulieren die Bildung der häufig beteiligten Immunglobuline der Klasse E (Reagine). Man unterscheidet das TH1-/TH2-System. Das System hat wichtige Aufgaben bei der Abwehr von Krankheiten. Während die TH1-Zellen infizierte und entartete Zellen beseitigen, richtet sich das TH2-System gegen Eindringlinge von außen wie z.B. Bakterien. Beim gesunden Menschen stehen TH1 und TH2 im Gleichgewicht. Infolge einer Abwehrreaktion kann eines von beiden Systemen dominieren, doch stellt sich die Balance nach erfolgreicher Bekämpfung einer Krankheit sofort wieder ein.

Entstehung einer Typ I-Allergie

Zu einer Allergie kommt es, wenn die natürliche TH1-TH2-Balance abhandenkommt. Dies kann beispielsweise durch langandauernden Distress, Schwermetallbelastungen, die Einnahme von Medikamenten oder eine Candida-Belastung geschehen. Infolge des Kontakts mit einem Allergen tritt dann ein sogenannter TH2-Shift auf. Das bedeutet, dass das TH2-System dauerhaft dominiert. In der Konsequenz steigt die IgE-Produktion an und es kommt zu einer Typ I-Allergie.

An dem TH2-Shift können auch neuroendokrine Prozesse Schuld sein. So stört eine vermehrte Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol oder Noradrenalin das Gleichgewicht. Aus diesem Grund treten Allergien vermehrt in Phasen von starkem negativem Stress auf. Bestehende Typ I-Allergien verschlechtern sich oft während psychischer Belastungen.

Warum nehmen Allergien zu?

Es wird diskutiert, dass eine zunehmende Umweltbelastung mit Toxinen und Fremdstoffen eine Zunahme von Allergien in der Bevölkerung begünstigt. Unsere Nahrungsmittel sind stark verarbeitet und beinhalten viele Zusatz- und Konservierungsstoffe. Kosmetika enthalten immer mehr neue chemische Verbindungen, die z.T. auch Hormonwirkung haben.  Mit diesen chemischen Substanzen kommen wir laufend in Berührung. Sie irritieren Haut und Schleimhäute, zerstören die natürlichen Barrieren des Körpers und öffnen den Allergenen Tür und Tor. Bezüglich der Pollenallergie tragen Luftverschmutzung und Klimawandel entscheidend zur rasanten Verbreitung bei. So verlängern die durchschnittlich wärmeren Temperaturen die Pollensaison, während die höhere CO2-Konzentration in der Luft die Pflanzen dazu anregt, mehr Pollen auf einmal freizusetzen. Feinstaub und Ozon in unserer Atemluft reizen die Atemwege und wirken wie Katalysatoren für allergische Reaktionen.

Was tun bei Allergien?

Wenn das Immunsystem „aus dem Takt“ geraten ist und Dysbalancen hinsichtlich der Immunreaktionen erkennbar sind, ist es wichtig, durch therapeutische Maßnahmen entlastend und balancierend einzuwirken. Mit Heilpilzen hat man sehr gute Möglichkeiten Immunreaktionen in die richtigen Bahnen zu lenken und gleichzeitig die Immunkraft zu stärken, damit wir gut vor Erregern und Tumorbildung geschützt sind. Dabei übernehmen die in den Pilzen enthaltenen Beta-Glucane eine bedeutsame Rolle. Sie sind die stärksten Immunmodulatoren, die die Natur zu bieten hat. Zudem tragen Pilze durch ihre entgiftende Wirkung maßgeblich zur Entlastung des Organismus und damit des Immunsystems bei. Sie fördern auch durch ihre vielen Ballaststoffe das Wachstum der physiologischen Darmbakterien, die sog. Darm-Mikrobiota. Die Verbesserung der Gesundheit des Darms mit seinem assoziierten Immunsystem sollte in der Therapie ein wichtiges Ziel sein. Eine gesunde Ernährung und eine optimale Unterstützung der Verdauungsorgane sind langfristig die Schlüsselvariablen zur Linderung von Beschwerden.

Wichtige Nährstoffe

Eine gute zusätzliche Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen kann bei Allergie-Betroffenen eine Verbesserung der allergischen Symptome begünstigen. Ganz oben auf der Liste steht dabei das Vitamin C. Darauf folgen Magnesium, Kalzium und Zink. Diese Mikro- bzw. Makronährstoffe reduzieren zum einen die Histaminausschüttung durch die Mastzellen und zum anderen helfen sie beim Histaminabbau im Organismus.

Gesunder Darm

Da das Immunsystem eng mit dem Darm verbunden ist, steht hinter starken, ausbalancierten Abwehrkräften immer ein gesundes Darmmilieu.  Eine Dysbiose kann das Allergierisiko steigern, da krankmachende Keime in der Darmflora die Darmschleimhaut schädigen können, dadurch, dass sie Toxine produzieren. Zudem produzieren einige von ihnen auch selbst Histamin, was den Pegel im Blut deutlich anheben kann. Deshalb sollten im Rahmen einer ganzheitlichen Therapie von Allergien immer der Aufbau einer gesunden Darmflora sowie die Wiederherstellung einer starken Schleimhaut im Fokus stehen. Gerade hier können Vitalpilze einen großartigen Beitrag leisten, wie wir Ihnen in der zweiten Hälfte dieses Artikels darstellen werden.

Verdauungssäfte fördern

Um eine gute Verdauung zu gewährleisten ist es wichtig, dass die Sekretion der Verdauungssäfte des Magens, der Bauchspeicheldrüse und auch der Gallefluss optimiert wird. Eine gute Verdauung ist sehr wichtig, damit vor allem die Nahrungseiweiße gut abgebaut werden können, damit sie ihr allergenes Potential verlieren. Zur Stimulierung der Verdauungssäfte eignen sich Bitterstoffe, wie sie in bitteren Salaten oder auch Artischocken vorkommen. Letztere fördert besonders den Gallenfluss. Dadurch kann die Leber die Toxine besser zur Ausscheidung bringen und wird dadurch entlastet. Zudem helfen Bauchspeicheldrüsenenzyme beim Abbau von IgE-Antikörpern, die wie vorher schon beschrieben, eine Schlüsselstellung bezüglich Allergiemechanismen haben.

Was hilft noch gegen Heuschnupfen und Co?

Alleine mit der Wahl Ihrer Nahrungsmittel können Sie viel gegen eine Allergie ausrichten. Bio-Produkte sind zum Beispiel verhältnismäßig wenig mit Giften und Schadstoffen belastet, die das Immunsystem aus dem Gleichgewicht bringen können. Außerdem weisen manche Lebensmittel wie Wein und lang gereifter Käse einen hohen Histamingehalt auf. Wenn Sie ohnehin schon an einer Typ I-Allergie leiden, sollten Sie solche Produkte möglichst meiden. Auch in vielen Kosmetika sind allergiefördernde Zusätze enthalten. Geben Sie daher der weniger belasteten Naturkosmetik den Vorzug. Eine einfache Nasendusche verschafft außerdem Linderung bei Heuschnupfen. Dieses Naturmittel ist völlig frei von Nebenwirkungen und Sie können es beliebig oft anwenden. Ebenso sanft, aber hilfreich sind Akupunktur und homöopathische Mittel. Übrigens lohnt es sich auch immer, Entspannungstechniken zu lernen, um Stress in den Griff zu bekommen.

Allergien lindern mit Vitalpilzen

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) macht sich schon seit Jahrhunderten die stärkende Wirkung von Heilpilzen zunutze. Die Therapie von Allergien ist für den Einsatz von Heilpilzen sehr gut geeignet, da diese überschießende Immunreaktionen regulieren können, indem sie TH1/TH2-Dysbalancen ausgleichen helfen. Zudem können sie verschiedene Belastungen des Organismus reduzieren. Leider wissen aber noch viel zu wenig Betroffene vom Nutzen der Mykotherapie. Das möchten wir hiermit ändern!

Mädchen mit Besserung AllergieIn Pilzen kommen sehr wertvolle Bioaktivstoffe vor, die im Fall von Allergien den Organismus stärken und allergische Symptome direkt lindern können : juckreizmindernd  an Haut und Schleimhäuten, reduzierte Schleimproduktion in den Atemwegen, antientzündlicher Effekt. Als Adaptogene sind sie in der Lage selbst in Zeiten starken negativen Stresses die Widerstandskraft und die Leistungsfähigkeit des Körpers aufrecht zu erhalten. Die Anwendung der Pilze ist sowohl für eine Linderung akuter allergischer Symptome (außer anaphylaktischer Schock) wie auch für eine langfristige Therapie geeignet. Dabei ist das Ziel modulierend auf das Immunsystem einzuwirken, um die Allergiebereitschaft zu senken. Bei Heuschnupfen sollte man die Therapie mit Vitalpilzen idealerweise in der symptomfreien Zeit z.B. in Herbst/Winter beginnen, da lässt sich das Immunsystem sehr gut beeinflussen. Doch hilft die Einnahme von Pilz-Kapseln auch während Frühjahr und Sommer dabei, Brennen, Tränen, Juckreiz und eine laufende Nase erträglicher zu machen.

Antiallergische Wirkung der Vitalpilze

Heilpilze wie Reishi, Hericium, Pleurotus und ABM unterstützen den Körper auf vielfältige Weise, Allergien und deren Symptome in den Griff zu bekommen. Grundsätzlich ist ihre entgiftende Wirkung sehr von Vorteil, da beispielsweise Schwermetall- und Toxinbelastungen die Immunfunktion sehr stark beeinträchtigen können.  Dabei spielen die in den Pilzen enthaltenen Enzyme eine maßgebliche Rolle. Enzyme sind Eiweiße, die bei höheren Temperaturen schnell inaktiviert werden, dann also nicht mehr ihre Arbeit tun können. Deshalb möchten wir schon an dieser Stelle schon betonen wie wichtig die Verarbeitung der Pilze ist, damit die Enzyme stabil bleiben.

Für die immunmodulierenden Effekte sind vorrangig die Beta-Glukane verantwortlich. Diese Polysaccharide aktivieren bzw. modulieren unterschiedliche Immunreaktionen, was mittlerweile viele wissenschaftliche Studien belegen. Da Allergien meist mit entzündlichen Prozessen einhergehen, spielen auch die in Heilpilzen enthaltenen Triterpene eine wichtige Rolle. Sie wirken nämlich antientzündlich und antihistamin. Besonders reich an Triterpenen ist der Reishi-Pilz, insbesondere seine Sporen. Oxidativer Stress, d.h. ein Überangebot an freien Sauerstoffradikalen im Organismus, intensiviert besonders allergische Symptome. Des weiteren erzeugen Entzündungen, die bei einer Allergie auftreten, wiederum selbst auch vermehrt Sauerstoffradikale. Es sollte also in der Therapie immer das Ziel sein, diesen oxidativen Stress zu senken. Heilpilze enthalten verschiedene Antioxidantien, z. B. Enzyme wie die Superoxiddismutase, Katalasen und Peroxidasen, aber auch phenolische Verbindungen, welche antioxidativ wirken.

Vitalpilz Reishi

Der Reishi ist der mit Abstand wichtigste Heilpilz für die Behandlung von Allergien. Grund dafür ist vor allem sein hoher Gehalt an Triterpenen. Deren antientzündliche Wirkung haben wir bereits erwähnt. Doch verringern sie aufgrund ihrer hohen Konzentration im Reishi außerdem die Histaminausschüttung. Damit kann der Reishi effektiv allergische Symptome wie Schwellungen, Juckreiz und Symptome an den Augen verbessern. Er stärkt auch die Bronchien, lindert Husten und löst dort festsitzenden Schleim. Das ist eine Wohltat bei Heuschnupfen und asthmatischen Beschwerden.

Bei genauer Betrachtung haben die Triterpene  eine ganz ähnliche Wirkung wie Kortison, welches jedoch starke Nebenwirkungen mit sich bringen kann. Achten Sie bei der Wahl des Reishi-Präparats immer darauf, dass der ganze Pilz enthalten ist. Die Triterpene stecken nämlich hauptsächlich, wie schon erwähnt, im Fruchtkörper und in den Sporen des Pilzes. Neben den Triterpenen verfügt der Reishi noch über weitere wertvolle Inhaltsstoffe und Eigenschaften, die Allergikern Linderung verschaffen:
> Das enthaltene Germanium erhöht die Sauerstoffsättigung des Blutes und damit die Versorgung des gesamten Körpers. Sowohl bei allergischem wie auch bei chronischem Asthma bedeutet dies große Erleichterung.
> Die Beta-Glukane aus dem Reishi lindern überschießende Immunreaktionen.
> Durch die Einnahme von Reishi wird die Leber in ihrer Funktion aktiviert. Dadurch werden nach der 5-Elementenlehre der TCM vor allem allergische Symptome an den Augen schwächer, da die Augen zum Funktionskreis der Leber gehören.
> Im Bereich der Psyche wirkt der Reishi ausgleichend und beruhigend. Dadurch beugt er der Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol vor, die das Allergierisiko erhöhen.
> Insgesamt wirken die Inhaltsstoffe des Reishis beruhigend auf den Darm und lindern Reizungen der Darmschleimhaut. Somit hält der Heilpilz die natürliche Körperbarriere gegen Allergene aufrecht.
> In einer Studie mit Kindern, die an Neurodermitis litten, erzielte der Reishi innerhalb von drei Monaten eine deutliche Verbesserung des Hautbildes.

Vitalpilz Hericium

Zusammen mit dem Reishi bildet der Hericium eine solide Basis bei der Bekämpfung von Allergien. Dabei liegt das Spezialgebiet des Hericiums im Bereich der Nahrungsmittelallergien und dem damit häufig verbundenen Leaky Gut-Syndrom. Er unterstützt nämlich den Aufbau einer gesunden Schleimhautbarriere im Magen-Darm-Trakt. Dadurch haben Allergene weniger Chancen, in den Körper einzudringen und damit wird das Sensibilisierungsrisiko reduziert. Denn ein großer Anteil unseres Immunsystems ist mit der Darmschleimhaut assoziiert, sodass bei defekter Schleimhaut es sehr viel schneller zu Irritation von Immunmechanismen kommen kann. Indem der Hericium die Darmgesundheit unterstützt, stärkt er also gleichzeitig das Immunsystem. Zudem hat der Hericium wie alle anderen Vitalpilze eine ausgeprägte präbiotische Wirkung, was bedeutet, dass die Darmflora aufgebaut wird. Vor allem wird deren Vielfältigkeit gefördert, was die Qualität der Mikrobiota im Darm bestimmt.

Hinzu kommt ein schützender Effekt auf das Nervensystem. So kann der Vitalpilz Stress reduzieren und innere Ruhe fördern. Allergische Symptome wie Juckreiz, Niesattacken und dauerndes Nasenlaufen können schon sehr nervös machen und die Betroffenen  beeinträchtigen. Er beeinflusst sehr stark die sog. Darm-Hirn-Achse, d.h. über seine Darmwirkung unterstützt er auch psychisch emotionale Prozesse.

Vitalpilz Pleurotus

Der Pleurotus  kann ähnlich wie der Reishi die Histaminausschüttung drosseln und ist somit in der Lage direkt akute Allergiesymptome zu lindern. Bedeutsam für seine Wirkung ist das enthaltene Beta-Glukan Pleuran. Es zeigte in einer Studie an Kindern mit Atemwegsbeschwerden eine klare antiallergische Wirkung. Vorteilhaft ist die kombinierte Therapie mit den Pilzen Pleurotus, Reishi und Hericium. Kommen verschiedene Pilze gleichzeitig zum Einsatz, wirken sie sehr schön zusammen, synergistisch, und verbessern den Therapieerfolg.

Die positive Wirkung des Pleurotus auf die Darmflora ist sehr gut in Studien untersucht worden. Durch seine präbiotische Wirkung stärkt er, wie schon beschrieben, eine gesunde Darmflora. Vor allem Lactobazillen und Bifidobakterien vermehren sich. Durch diese physiologischen Darmakterien wird maßgeblich das Milieu des Darmes bestimmt. Dadurch dass sie verschiedene Säuren wie z.B. Milchsäure produzieren, senken sie den pH-Wert (Säuregrad) des Darmes leicht ab. Dadurch werden krankmachende Keime, die selbst auch Histamin produzieren, verdrängt. Gerade nach einer Antibiotika-Therapie ist das wichtig, weil dadurch die wichtigen „guten“ Bakterien vermehrt abgetötet werden. Je mehr Histamin im Organismus vorhanden ist, umso höher ist die Gefahr allergischer Reaktionen. Es ist auch sehr hilfreich, dass der Pleurotus Heilpilz die Aufnahme von B-Vitaminen im Darm ankurbelt. Allen voran ist das Vitamin B6 nämlich wichtig für den Abbau von Histamin. Es fungiert als Co-Faktor für das Enzym Diaminoxidase, welches das Histamin abbaut.

Vitalpilz Polyporus

Zunächst einmal fährt der Polyporus – wie übrigens auch der Poria cocos – die Schleimbildung bei allergischem Schnupfen herunter. Darum gilt dieser Vitalpilz bei Heuschnupfen als ein Naturmittel, das die Lebensqualität in der Pollensaison deutlich verbessern kann. Der wichtigste Wirkungsbereich des Polyporus ist allerdings das Lymphsystem. Dieses stimuliert er und verbessert so die Lymphzirkulation. Allergiker profitieren häufig von der Unterstützung des Lymphsystems. Kuren mit dem Polyporus führen sie idealerweise im Winter durch. Denn in der kalten Jahreszeit ist nach den Lehren der TCM die Reinigung des Lymph- wie auch das Nieren-Blasensystems besonders effektiv. So gehen Sie gestärkt und mit einer geringeren Anfälligkeit für allergische Reaktionen in das Frühjahr.

Vitalpilz Cordyceps

Der Cordyceps zählt zu den Vitalpilzen, die der Psyche zu mehr Harmonie verhelfen. Die Asiaten schätzen diesen Heilpilz wegen seiner positiven Wirkung auf den Funktionskreis der Niere. Die Niere speichert nach deren Anschauung unsere Nierenenergie, die maßgeblich unsere Konstitution bestimmt. Der Pilz wirkt stärkend und ausgleichend auf die Niere und die Nebennierenrinde. Letztere ist eine zentrale Produktionsstätte für Stresshormone. Ein geringes Maß an Stresshormonen senkt wiederum das Allergierisiko. Obendrein erhöht der Cordyceps die Schlafqualität. Das bedeutet einerseits eine gute Möglichkeit für Körper und Immunsystem, sich zu regenerieren. Andererseits steuert der Cordyceps Schlafstörungen aufgrund von allergischen Symptomen entgegen. Neben der Psyche unterstützt der Cordyceps auch die Lunge bei ihrer Arbeit. Er forciert die Abatmung von CO2 auf der einen Seite und verbessert Aufnahme wie auch Verwertung von Sauerstoff an der anderen Seite. Zusammen mit dem Reishi bildet er darum das Standard-Gespann bei der Behandlung von allergischem Asthma. Schließlich moduliert der Cordyceps wie andere Heilpilze das Immunsystem und wirkt Entzündungen entgegen.

Vitalpilz Agaricus Blazei Murill

Von allen bisher wissenschaftlich untersuchten Vitalpilzen weist der Agaricus Blazei Murill (ABM) die höchste Konzentration an Beta-Glukanen auf. Daher rührt seine starke immunmodulierende Wirkkraft. Er stärkt die Abwehrkräfte genauso wie er übermäßig heftige Reaktionen dämpft. Zudem hemmt er unmittelbar die Ausschüttung von Histaminen, was bei Typ I-Allergien eine große Erleichterung bedeuten kann. Selbst einem anaphylaktischen Schock beugt der ABM ein Stück weit vor. Darüber hinaus fördern die Inhaltsstoffe des ABMs den Aufbau einer gesunden Darmflora, was Allergenen das Eindringen erschwert. Nach der Lehre der TCM ist sein Beitrag zur Milzgesundheit ein wesentlicher Baustein bei der Behandlung von Allergien. Zum einen ist die Milz das Zentrum der Lebensenergie (Chi) im Allgemeinen. Zum anderen hängen Milz und Lunge eng zusammen, weshalb die Abwehrkräfte der Lunge stärker sind, wenn die Milz gut arbeitet.

Vitalpilz Maitake

Auch der Heil- & Vitalpilz Maitake enthält sehr bedeutsame Beta-Glukane, vor allem das Grifon D, die in der Therapie von Immundysbalancen sehr vielversprechend wirken. Dieser Pilz ist in der Lage überschießende TH2-Immunantworten abzuschwächen. Die gesamte Reaktionskaskade, die über die Ausschüttung von Interleukinen durch TH2-Zellen vermittelt wird, stockt. Daneben ist auch der Maitake ein Wohltäter des Darms und hemmt dort entzündliche Prozesse. Bei einer Allergie auf bestimmte Nahrungsmittel bietet dieser Vitalpilz außerdem akut Hilfe, weil er stopfend wirkt.

Wichtige Hinweise zur Einnahme von Vitalpilzen bei Allergien

Wenn auch Sie an einer Allergie leiden, können Vitalpilze Ihnen Erleichterung verschaffen. Als Laie ist es allerdings kaum möglich, die perfekte Kombination und Dosierung von Heilpilzen für die eigene Konstitution zu finden. Wenden Sie sich daher immer an einen Mykotherapeuten Ihres Vertrauens oder direkt an unsere Experten, die Sie dank langjähriger Erfahrung kompetent beraten.

Generell müssen Heilpilze über einen langen Zeitraum  eingenommen werden, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Da es höchstens anfänglich zu leichten Reaktionen des Körpers auf das Naturheilmittel kommen kann, langfristige oder schwere Nebenwirkungen aber ausgeschlossen sind, stellt der Einnahmezeitraum kein Problem dar. Am einfachsten und sichersten sind solche Pilzpräparate, die als Pulver in Kapseln verpackt sind. Achten Sie außerdem darauf, dass der Hersteller des Vitalpilzpulvers die deutschen Richtlinien für biologische Landwirtschaft einhält. Nur dann Seite können Sie sicher sein, dass keine Giftstoffe über das Pilzpulver in Ihren Organismus gelangen.

Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Therapeuten beraten!

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Rufen Sie uns an unter: +49 40 334686-300 (Montag bis Freitag von 8 – 18 Uhr)

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Lassen Sie sich vorab immer von einem erfahrenen Mykotherapeuten beraten und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Therapeuten bevor Sie Ihre Medikation ggf. anpassen. Vitalpilze sind nicht als alleiniges Mittel zur Behandlung von Krankheiten vorgesehen und die Ergebnisse können je nach individueller Krankheitsgeschichte oder Konstitution variieren. 

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