Gefäßerkrankung Arteriosklerose: Arterienverkalkung natürlich heilen

Bei der Arteriosklerose handelt es sich um eine sehr ernste Gefäßerkrankung. In der westlichen Welt gehen schätzungsweise rund die Hälfte aller Todesfälle auf die Folgen dieser Erkrankung zurück. Auch wenn ihr Auftreten mit zunehmendem Alter wahrscheinlicher wird, können Sie doch einiges tun, um Ihre Arterien vor einer „Verkalkung“ zu schützen. Neben einem gesunden Lebensstil sind es verschiedene Vitalpilze, die Ihrer Gesundheit helfen können.

In diesem Artikel werden wir Ihnen die wichtigsten Heilpilze in Bezug auf diese Gefäßerkrankung vorstellen und deren Wirkmechanismen aufzeigen.

Was ist Arteriosklerose?

Im Volksmund wird Arteriosklerose auch gerne „Gefäßverkalkung“ oder „Verkalkung der Arterien“ genannt. Das Bild einer Verkalkung trifft dabei tatsächlich recht gut zu: Leidet eine Person unter Arteriosklerose dann entstehen an den Wänden ihrer Arterien Verdickungen, die dem Kalk in Wasserrohren ähnlich sind. Allerdings handelt es sich in den Blutbahnen eher um Blutzellen und Fette und zusätzlich Calcium, die sich bevorzugt in der betroffenen Gefäßwand ansammeln. Im schlimmsten Fall bildet sich ein Thrombus (= Klumpen aus Blutplättchen), der das Gefäß zu einem großen Teil oder gar gänzlich verstopft.

ArterioskleroseIm Rahmen dieser Gefäßerkrankung verhärten sich die Gefäßwände zunehmend. Eigentlich sind Arterien in der Lage, sich zu weiten und zusammenzuziehen – je nachdem, was die körperliche Gesamtsituation gerade erfordert. Diese Fähigkeit verlieren die Arterien im Laufe der Erkrankung, was sie anfälliger für Risse macht. Es kann passieren, dass die Gefäßwand an einer Stelle ein Leck bekommt oder eine Arterie sogar komplett reißt. Lebensgefährliche innere Blutungen sind dann die Folge.

Zwischen Arteriosklerose und Bluthochdruck besteht ein enger Zusammenhang. So ist ein erhöhter Blutdruck oft ein Hinweis auf Gefäßverkalkungen. Andererseits verschlimmert sich eine bestehende Arteriosklerose durch Bluthochdruck noch weiter. Um erst gar nicht in diesen Teufelskreis einzutreten, gilt es möglichst früh eine Arterienverkalkung natürlich zu heilen.

Wie sind unsere Blutgefäße aufgebaut?

Im Zusammenhang mit Arteriosklerose interessiert uns lediglich der Aufbau der Arterien. Das sind die Blutgefäße, durch die das sauerstoffreiche Blut vom Herzen weg in die Peripherie fließt. Die Venen, durch die das Blut zurück zum Herzen gepumpt wird, sind von dieser Gefäßkrankheit nicht betroffen.

Die Wand der Arterien setzt sich Arterioskleroseaus drei verschiedenen Schichten zusammen, wovon die innerste die sogenannte „Endothelschicht“ ist. Ihr Name leitet sich von den Endothelzellen ab, aus der sie besteht. Darunter liegt die mittlere Muskel-Schicht. In den Arterien nahe am Herzen ist diese mittlere Ebene sehr dehnbar, während sie in den peripheren Gebieten durch die Fähigkeit gekennzeichnet ist, sich stark zusammenziehen zu können. Zu äußerst umschließt eine Schicht aus Bindegewebe die Arterien.

Im Schnitt weisen die Blutgefäße in der Nähe des Herzens einen großen Durchmesser auf. Mit zunehmendem Abstand werden sie kleiner und heißen dann „Arteriolen“. Der eigentliche Stoffaustausch findet über die kleinsten Gefäße, die „Kapillaren“ statt. Für die Versorgung der Gefäßwände mit Sauerstoff und Nährstoffen gibt es eigens solch winzige Blutgefäße, die „Vasa vasorum“ genannt werden.

Wie entsteht Arteriosklerose?

Grundsätzlich unterliegt unser Blutkreislauf einem normalen Alterungsprozess. Die Gefäße verlieren dabei an Elastizität, verhärten sich sozusagen. Ein gewisses Enger-Werden aufgrund von Ablagerungen an den Gefäßwänden ist außerdem ganz üblich. Wenn wir hier also von einer Gefäßerkrankung sprechen, meinen wir eine Verkalkung der Arterien, die zu früh im Leben auftritt und / oder stärker ausgeprägt ist als beim Altern üblich. Wussten Sie, dass es eine Vielzahl an Vitalpilzen gibt, die aufgrund ihrer antioxidativen Eigenschaften vorschnellen Alterungsprozessen entgegenwirken?

Bei einer Arteriosklerose ist nun das Problem, dass sich die Gefäße einerseits stark verengen und andererseits an Elastizität einbüßen. Ursächlich hierfür sind meist Schäden an der Gefäßwand, die mit Entzündungsprozessen einhergehen. Unser Organismus verfügt durchaus über die Kompetenz, solche Verletzungen zu reparieren. Damit dies gut gelingt, sind allerdings ideale Ausgangsbedingungen notwendig.

Wie repariert der Körper beschädigte Gefäßwände?

Ist die Endothelschicht einer Arterie verletzt, können sich an dieser Stelle sogenannte „Schaumzellen“ bilden. Sie gehen aus im Blut enthaltenen Immunzellen, den Monozyten, hervor, die sich durch Einwandern in die Gefäßschicht in Makrophagen umwandeln. Sie sind quasi das natürliche Pflaster bzw. Heilmittel des Körpers bei Verletzungen und Entzündungen an der Gefäßwand. Über bestimmte Rezeptoren nehmen die Schaumzellen Fette aus dem Blut auf. Dadurch wachsen sie stark an. Auch die Muskelzellen können verstärkt Fett aufnehmen und verdicken – beides schadet dem Blutfluss, scheint aber auch ein Reparaturmechanismus des Körpers zu sein.

Bei Arteriosklerose wachsen die Schaumzellen übermäßig stark an, sodass sie den normalen Blutfluss zunehmend behindern. Wo sie sitzen, wird dann auch die Gefäßwand spröde. Die Schaumzellen senden zudem Botenstoffe aus, die weitere Monozyten anlocken. Je mehr von ihnen an der Innenwand der Arterie andocken, umso größer wird die Gefahr eines Verschlusses. Zugleich weitet sich auch die mit der Beschädigung einhergehenden Entzündungen immer weiter aus.

Damit kein Blut austritt, wenn sich ein Riss in der Gefäßwand bildet, werden Gerinnungsfaktoren aktiviert. Die Arterien verhärten und verengen sich automatisch. In der Folge steigt der Blutdruck an. Ein erhöhter Blutdruck schadet seinerseits aber wiederum den Gefäßen. Ein Teufelskreis nimmt seinen Lauf. Um diesen gar nicht erst in Gang zu bringen, ist es sehr wichtig, frühzeitig eine mögliche Arterienverkalkung natürlich zu verhindern.

Die Bedeutung der Mikrozirkulation

Der eben beschriebene Mechanismus, kleine Beschädigungen der Endothelschicht mithilfe von Schaumzellen zu reparieren, kann völlig unproblematisch verlaufen. Warum er in manchen Fällen jedoch zu einem schweren gesundheitlichen Problem wird, lässt sich womöglich mit der Mikrozirkulation erklären. Hiermit ist der Blutfluss in den winzigen Gefäßen gemeint, die die Wände der großen Arterien versorgen.

Stufen der ArterioskleroseDie Vasa vasorum reagieren besonders empfindlich auf ungünstige Bedingungen wie beispielsweise Übersäuerung oder schwelende Entzündungen. In der Folge versorgen sie die Zellen in den Gefäßwänden nicht mehr optimal. So gehen die Wände leichter kaputt und Reparaturprozesse „geraten aus dem Ruder“. Die Ablagerungen werden immer größer. Mediziner sprechen in diesem Zusammenhang von „Plaques-Bildung“.

In Tierversuchen konnte gezeigt werden, dass eine schlechte Durchblutung der Arterienwände zu einer Arteriosklerose führt, während die Stimulation des Blutflusses in den winzigen Gefäßen sogar bestehende Gefäßverengungen wieder heilen konnten. Wohl auch aus diesem Grund bewährt sich der Vitalpilz Auricularia immer wieder, wenn es darum geht, eine Arterienverkalkung natürlich zu heilen. Er stimuliert nämlich allgemein den Blutfluss und unterstützt so eine optimale Durchblutung selbst der kleinsten Gefäße.

Was sind Risikofaktoren für eine Arteriosklerose?

Die Rolle von Cholesterin

Im Zusammenhang mit Bluthochdruck und Arteriosklerose wurde mit dem Finger lange Zeit auf das Cholesterin gezeigt. Da sich die Fette an den Zellwänden anlagern, wurden sie als Ursache der Gefäßverkalkung betrachtet. Inzwischen ist klar, dass diese Sichtweise zu kurz greift. Tatsächlich nehmen die Schaumzellen das Fett aus dem Blut auf, um Reparaturen durchzuführen. Somit ist ein hoher Spiegel an Cholesterin vielmehr als Indikator für bestehende Gefäßschäden zu betrachten. An dieser Stelle wurden Ursache und Symptom also gewissermaßen vertauscht.

 Ganz unschuldig ist das Fett aber auch nicht. Denn es ist bekannt, dass gerade Bauchfett Bluthochdruck sowie andauernd schwelende Entzündungen im Körper begünstigt. Beides belastet wiederum die Arterien. Als zentrales Verdauungsorgan leidet auch der Darm unter einer Fehlernährung mit zu viel Fett – insbesondere tierischen Ursprungs. In der Folge gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht und es kann sich ein „leckender Darm“ (Leaky gut) ausbilden. Dieser trägt seinerseits wiederum zu anhaltenden Entzündungsprozessen in den Gefäßen bei.

Darum ist es durchaus berechtigt, bei Verdacht auf eine Gefäßerkrankung die Blutfettwerte zu betrachten. Als Richtwert gilt, dass das HDL-Cholesterin in einem guten Verhältnis zum LDL vorliegen sollte (LDL / HDL-Ratio etwa 2-3).  Es gilt nämlich das „gute“ Lipid, das das Cholesterin von den Gefäßen zur Leber transportiert. Der LDL-Spiegel sollte hingegen eher niedrig sein, weil das LDL das Cholesterin in die Gegenrichtung transportiert. Besonders schädlich für unsere Gefäße ist das oxidierte LDL. Um dies möglichst gering zu halten, ist ein niedriger LDL-Wert ebenso zentral wie eine gute Versorgung mit Antioxidantien. Darum sind Vitalpilze auch so wertvoll für unsere Gesundheit. Sie verfügen nämlich neben einem positiven Einfluss auf den Fettstoffwechsel auch über reichlich Antioxidantien. Beim Triglycerid-Spiegel schließlich gilt ein Wert von über 150 mg / dl als Risikofaktor.

Stress als Risikofaktor

Es ist weithin bekannt, dass Stress unserem Körper schadet. Das schließt auch die Arterien mit ein. Unter ständigem Druck können wir uns nicht erholen. Bewegung, Entspannung und eine ausgewogene Ernährung kommen bei Stress oft zu kurz. Das begünstigt wiederum die Bildung freier Sauerstoff-Radikale, wodurch der oxidative Stress ansteigt. Die freien Radikale greifen auch die Endothelzellen in den Blutgefäßen an, falls diese nicht vorher schon durch Cholesterin abgefangen wurden und oxidiertes LDL entsteht, das nicht weniger schädlich ist.

Unter Stress schüttet der Körper außerdem vermehrt das Hormon Cortisol aus. Dieses hält unter anderem den Blutzuckerspiegel hoch, um den Zellen unter Leistungsdruck ausreichend Energie zur Verfügung zu stellen. Ein andauernd hoher Blutzuckerspiegel ist aber leider schädlich für unsere Gefäßwände und begünstigt so die Entstehung von Plaques. Stress und Entzündungen treiben die Cholesterin-Produktion an.

Ein weiterer Stressfaktor auf physischer Ebene sind Infekte. Neuere Forschungsarbeiten weisen darauf hin, dass arteriosklerotische Veränderungen der Gefäße in einem engen Zusammenhang mit Infektionen stehen könnten. Darum ist es neben allen anderen Maßnahmen auch immer wichtig, das Immunsystem zu unterstützen, wenn Sie eine Arterienverkalkung natürlich heilen möchten. Hier bieten die Vitalpilze mit ihren Beta-Glukanen und anderen wertvollen Inhaltsstoffen eine umfassende Hilfestellung an.

Rauchen und Phosphat

 Tabakkonsum ist wohl einer der schwerwiegendsten Risikofaktoren in Hinsicht auf die Ausbildung eine Gefäßerkrankung. Das giftige Nikotin setzt im Körper große Mengen freier Radikale frei. Dadurch erhöht sich nicht nur die Wahrscheinlichkeit für eine Arteriosklerose, sondern auch für diverse andere schwere Erkrankungen wie Krebs.

Phosphatzusätze finden sich in vielen verarbeiteten Lebensmitteln. Ganz besonders viel kommt beispielsweise in Schmelzkäse vor. Aber auch in Softdrinks, Wurst und Döner sind große Mengen enthalten. Versteckt hinter den Nummern E338-341 und E450-452 dienen sie der Haltbarmachung von Lebensmitteln. Unsere Arterien machen sie im Gegenzug leider sehr viel weniger haltbar. Es hat sich nämlich gezeigt, dass Phosphatzusätze starke Arteriosklerose-Trigger sind.

Diabetes

Bei einem nicht richtig eingestellten Diabetes besteht immer die Gefahr eines andauernd hohen Blutzuckers. Dass dieser ein Risiko für die Gefäßwände darstellt, haben wir bereits erwähnt.  Doch bringt die „Zuckerkrankheit“ noch ein weiteres Problem mit sich: Diabetiker weisen oft erhöhte ADMA-Werte (methyliertes Arginin) auf. Außerdem blockiert ein hoher ADMA-Spiegel die Produktion von Stickstoffmonoxid (NO). Im Bereich der Gefäße spielt NO aber eine wichtige Rolle, weil es entspannend auf die glatte Gefäßmuskulatur wirkt. Bei einem niedrigen NO-Spiegel sind die Arterien also relativ starr und unflexibel. Übrigens steigt der ADMA-Spiegel bei allen Menschen direkt nach einer fettreichen Mahlzeit stark an!

Diabetiker haben hinsichtlich ihrer Gefäße einen weiteren Risikofaktor zu tragen: Durch den hohen Blutzuckerspiegel kann es zur Verzuckerung von Eiweißstrukturen kommen. Diese können den Gefäßwänden ihrerseits Verletzungen zufügen. Schließlich finden sich im Blut von Personen mit Diabetes auch noch des Öfteren vergrößerte Blutplättchen. Diese behindern allein aufgrund ihrer Größe den Blutfluss, was sich in den winzigen Kapillaren und den Vaso vasorum besonders gravierend bemerkbar macht.

Homozystein

Zuletzt möchten wir noch kurz das Homozystein als Risikofaktor für eine Gefäßerkrankung ansprechen.  Homozystein ist ein Abbauprodukt, das bei der Verstoffwechslung der Aminosäure Methionin entsteht, die verstärkt in tierischen auftritt. Es hat an sich keine Funktion in unserem Organismus und wird unter idealen Bedingungen auch gleich weiter abgebaut. Liegt allerdings ein Mangel an Vitamin B6, B12 oder Folsäure vor, gerät dieser Prozess ins Stocken. Der Homozysteinspiegel steigt an. Als kritischen Wert betrachten Mediziner hier 8 mmol / l. Liegt der Spiegel höher, wächst auch die Wahrscheinlichkeit, dass das Homozystein die Endothelzellen verletzt und auf lange Sicht Narben hinterlässt, die für Kalkablagerungen prädestiniert sind. Vitalpilze wie der Shiitake geben hier eine gute Hilfestellung, da sie die Bildung von Homozystein hemmen.

Wie erkenne ich eine Arteriosklerose?

Eine Arterienverkalkung natürlich zu heilen ist im Anfangsstadium der Erkrankung am einfachsten. Doch bemerken Betroffene meist sehr lange gar nicht, dass sie an einer Arteriosklerose leiden. Es gibt nämlich keine unmittelbar wahrnehmbaren Symptome. In der Praxis hat es sich daher bewährt, nach verschiedenen Risikofaktoren zu schauen. Eine zentrale Risikogruppe sind dabei Personen mit Übergewicht. Wir sprechen hier von einem Body Mass Index über 25, was ungefähr zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen in Deutschland betrifft. Daneben sind es vor allem Raucher, die eine deutlich erhöhtes Risiko aufweisen.

Ärzte können bei dem Verdacht auf eine Arteriosklerose zum Beispiel die Blutfettwerte bestimmen oder mittels Sonografie Ablagerungen in Gefäßen ausfindig machen. Im Bereich der Koronararterien ist die Computertomografie das Mittel der Wahl.

Schreitet die Verkalkung der Arterien unbemerkt voran, können ab einem gewissen Schweregrad diffuse Anzeichen auftreten. Hierzu zählen:

  • belastungsabhängige Schmerzen
  • zunehmend Funktionsstörungen (Beispiel Lunge: Atmen fällt schwer)
  • gestörte Empfindungen
  • Erektionsstörungen

Schreitet die Erkrankung voran, machen sich schwerwiegendere Konsequenzen bemerkbar. Auf diese Folgeschäden möchten wir gleich kurz gesondert eingehen. Wichtig ist aber zu betonen, dass Prävention in jedem Fall die effektivste Gegenmaßnahme darstellt. Mit einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Bewegung und der Unterstützung der für Sie geeigneten Vitalpilze können Sie Ihr Risiko schwerer Gefäßerkrankungen unmittelbar und effektiv senken.

Welche gesundheitlichen Folgen hat Arteriosklerose?

Eine Arterienverkalkung natürlich zu heilen ist ein vielversprechender Ansatz, wenn es darum geht, gravierende Folgeerscheinungen einer Arteriosklerose zu verhindern. Denn wer auf eine natürliche, sehr pflanzliche Ernährung, Sport, Entspannung und Naturmittel wie Vitalpilze setzt, fördert seine Gesundheit auf allen Ebenen. Das ist im Falle einer Gefäßerkrankung wirklich wichtig, da sie an vielen verschiedenen Stellen im Körper Schäden verursacht. Durch die Verengung von Gefäßen kommt es zur Mangeldurchblutung bestimmter Regionen, was letztlich eine Unterversorgung mit Nährstoffen bedeutet. Im Gehirn kann so zum Beispiel eine vaskuläre Demenz entstehen. Die kognitiven Fähigkeiten gehen im Laufe der Zeit wegen der Unterversorgung drastisch zurück. Auch hinter der sogenannte Altersepilepsie versteckt sich oftmals eine unentdeckte Arteriosklerose.

Gefäßverschlüsse und deren Auswirkungen

Das Worst-Case-Szenario einer Gefäßverkalkung ist der komplette Verschluss von Gefäßen. Obwohl kleine Arterien bzw. die Kapillaren am ehesten zum Verschluss neigen, sind es doch die größeren Gefäße, deren Ausfall dramatische Konsequenzen nach sich zieht. Mediziner sprechen in diesem Zusammenhang von einer Thrombose bzw. Embolie. Während bei einer Thrombose das Gefäß auch dort verschließt, wo sich das Blutgerinnsel bildest, wandert es bei einer Embolie vom Entstehungsort aus weiter, bis es zum Beispiel auf eine Verengung trifft und dort hängen bleibt.

In der Region rund ums Herz bedeuten solche Engstellen eine koronare Herzerkrankung. Betroffene bemerken oft schon vor einem endgültigen Gefäßverschluss, dem Infarkt, diffuse Symptome wie ein Engegefühl oder Schmerzen in der Brust. Beim Herzinfarkt verstopft die Arterie dann vollends, sodass der Herzmuskel an einer Stelle nicht mehr versorgt wird. Das betreffende Gewebe kann dann absterben oder aber das Herz stellt seine Arbeit komplett ein.

 Ein Klassiker ist auch der ischämische Schlaganfall bzw. Hirninfarkt. Hier gerät die Blutversorgung im Gehirn ins Stocken, weil sich ein Gefäß verschließt. Je nach Region fallen bei den Betroffenen bestimmte kognitive oder körperliche Fähigkeiten aus. Um Langzeitschäden zu vermeiden, muss der Blutfluss schnellstmöglich wieder hergestellt werden.

Fatal ist auch die Nierenarterienstenose, bei der es innerhalb der Nieren zu einem Verschluss einer Arterie kommt. Das kann sogar ohne große Symptome passieren und erst im Laufe der Zeit in einer Niereninsuffizienz münden. Ist die Niere dann vollends geschädigt, helfen nur noch Dialyse oder eine Spenderniere.

Des Öfteren treten Gefäßverengungen und -verschlüsse im Bereich des Beckens auf und verursachen dort schmerzhafte Zustände. Unter dem Namen „Schaufenster-Krankheit“ kennt man außerdem das Phänomen von Gefäßverschlüssen in den Beinen. In Fachkreisen spricht man hierbei von der „peripheren arteriellen Verschlusskrankheit“ (PAVK).

Arteriosklerose und Bluthochdruck

Wie bereits angesprochen stehen Bluthochdruck und Arteriosklerose in einem Zusammenhang miteinander.  So kann infolge von einer Gefäßverkalkung der Blutdruck auf ein ungesundes Niveau ansteigen. Andererseits leiden die Arterien selbst unter übermäßig hohem Druck und es kommt zu einer vermehrten Ablagerung von Plaques. Besonders gefährlich sind Aussackungen an den Gefäßwänden, die sich aufgrund der verschobenen Druckverhältnisse bilden können. Diese „Aneurysmen“ sind hochgradig gefährlich. Sie können platzen und lebensgefährliche innere Blutungen verursachen. Grundsätzlich besteht bei einer Arteriosklerose immer auch die Gefahr, dass Gefäße aufgrund von inneren Verletzungen, Versteifungen und überhöhtem Blutdruck kaputtgehen. Neben einem Verschluss ist das wohl die gravierendste Konsequenz der Gefäßerkrankung.

Welche Vitalpilze helfen bei Arteriosklerose?

Vitalpilze haben sich in der Vergangenheit vielfach dabei bewährt, eine Arterienverkalkung natürlich zu heilen. Wie bei allen gesundheitlichen Problemen bilden Heilpilze auch bei der Behandlung von Arteriosklerose einen Baustein von mehreren. So ist beispielsweise eine Umstellung der Ernährung auf möglichst naturbelassene Pflanzenkost essenziell. Ausreichend Bewegung und regelmäßige Pausen zum Entspannen stellen zwei weitere, wichtige Maßnahmen dar. Im Folgenden haben wir für Sie einen Überblick über die verschiedenen Ansatzpunkte der Vitalpilze erstellt. Sie wirken einer Gefäßerkrankung nämlich auf verschiedenen Ebenen entgegen.

Linderung von Entzündungen und oxidativem Stress

Entzündungen an den Innenwänden der Arterien bilden oft den Ausgangspunkt für Plaques. Vitalpilze verfügen über verschiedene Inhaltsstoffe, die entzündungshemmend wirken und so diesem ersten Schritt in Richtung einer Gefäßerkrankung vorbeugen. Da wären zum einen die Triterpene. Sie entfalten einen entzündungshemmenden Effekt im gesamten Körper und somit auch innerhalb der Blutgefäße.

Außerdem finden sich in allen Heilpilzen die sogenannten Beta-Glukane und zahlreiche weitere Inhaltsstoffe, die wie im Fall des Auricularia über die Stickstoffmonoxid-Synthase die Produktion von NO anregen. Dieses wirkt wiederum lindernd auf Entzündungen an den Gefäßwänden. Außerdem hemmt es die Anlagerung und damit auch die Aggregation von Thrombozyten. Vitalpilze senken also das Risiko von Thrombosen wie auch Embolien. Darüber hinaus wirkt NO Gefäß-erweiternd, was gerade auch Bluthochdruck entgegenwirkt und gilt als antioxidativ. Die Anregung einer vermehrten Bildung durch den Heilpilz Auricularia ist also in vielerlei Hinsicht überaus positiv für unsere Gesundheit.

 Heilpilze sind erwiesenermaßen reich an präbiotisch wirksamen Stoffen. Somit pflegen sie umfassend die Darmflora. Das ist wichtig, um Dysbalancen oder gar einem Leaky gut vorzubeugen. Ein gestörtes Darmmilieu und damit einhergehende Probleme im Stoffwechsel sind neben dem Bauchfett eine der zentralen Ursachen von andauernd schwelenden Entzündungen. Somit bedeutet ein gesunder Darm immer auch einen gewissen Schutz vor einer Gefäßerkrankung. Menschen mit einer vielfältigen Darmflora neigen außerdem weniger zu Übergewicht und der Bildung von Bauchfett. Ihr Immunsystem ist in der Regel stärker, was seinerseits Entzündungen sowie Infektionen unwahrscheinlicher macht.

Neben Entzündungsprozessen sind es meist freie Radikale, die den Endothelzellen in den Arterien Schaden zufügen. Vitalpilze sind reich an antioxidativ wirksamen Substanzen und fördern zugleich die Bildung körpereigener Antioxidantien. Damit reduzieren sie den oxidativen Stresslevel in den Arterien erheblich und können sogar dazu beitragen, eine Arterienverkalkung natürlich zu heilen.

Positiver Einfluss auf den Stoffwechsel

Wir haben bereits die Rolle von Cholesterin, Triglyzeriden, Homozystein und dem Blutzucker bei der Entstehung einer Arterienverkalkung angesprochen. Verschiedene Vitalpilze setzen genau an den betreffenden Stoffwechselprozessen an und können so das Risiko einer Plaques-Bildung verringern. Manche Pilze hemmen beispielsweise die körpereigene Synthese von Cholesterin, während andere direkt die Aufnahme aus der Nahrung behindern. Auch auf die Triglyzeride haben einige Heilpilze einen senkenden Einfluss. Wichtige Pilze im Zusammenhang mit Arteriosklerose, die einen solch positiven Einfluss auf die Blutfettwerte wie auch den Blutzucker haben, sind beispielsweise der Reishi und der Maitake.

Damit der Organismus den Gefäßtonus perfekt einstellen kann, benötigt er diverse Mikronährstoffe. Hierzu gehören zum Beispiel Kalium, Magnesium und Folsäure. Vitalpilze sind reich an diesen essenziellen Nährstoffen und stellen alleine deswegen eine gute Stütze für unsere Gesundheit dar. So enthalten vor allem Maitake und Agaricus bisporus größere Mengen an Ergosterin, einer Vorstufe des Vitamins D2. Dieses ist wiederum bekannt dafür, einen senkenden Effekt auf den Blutdruck zu haben. Es sorgt also gerade im Zusammenhang mit Hypertonie für eine gewisse Entlastung der Gefäßwände.

Ein weiteres Beispiel für einen gesundheitsförderlichen Inhaltsstoff von Vitalpilzen ist das Adenosin. In Heilpilzen kommt es sowohl in Reinform als auch als Analogon vor. Bei Medizinern ist es bekannt dafür, dass es stabilisierend auf Herz und Kreislauf wirkt. Es senkt den Blutdruck und verbessert die Durchblutung insbesondere im koronaren Bereich. Bislang konnte das Adenosin bzw. ein entsprechendes Analogon in folgenden Vitalpilzen nachgewiesen werden: Auricularia, Cordyceps, Reishi, Shiitake und Agaricus blazei murill.

Einzelne Vitalpilze im Detail

Nach diesen eher allgemeingültig positiven Einflüssen von Heilpilzen auf unsere Gefäße, möchten wir auf sechs Pilze etwas detaillierter eingehen. Sie bilden die erste Wahl, wenn es um eine Unterstützung dabei geht, eine Arterienverkalkung natürlich zu heilen.

Shiitake

Der Shiitake ist vielen als schmackhafter Speisepilz aus dem asiatischen Raum bekannt. Doch besticht er neben seinem feinen Aroma mit seinem Einfluss auf die Gesundheit. In Hinsicht auf Arteriosklerose sind hier im Besonderen zu erwähnen:
– Regulation der Blutfette, insbesondere Erhöhung des HDL-Spiegels
– Senkung der Harnsäure
– Hemmung der Homozysteinbildung
– allgemeine Förderung der Durchblutung
– Reduktion von oxidativem Stress in den Gefäßen
Außerdem stärkt der Shiitake das Bindegewebe, das ja die äußerste Schicht unserer Arterien bildet.

Auricularia

Der Auricularia zählt zu den Vitalpilzen, die sich positiv auf den Blutfluss auswirken. Er enthält beispielsweise Betaglucane und Adenosin und reguliert so auf natürliche Weise den Bluthochdruck nach unten. Dank seiner antithrombotischen Eigenschaften wirkt er zudem wie ein Blutverdünner nur ohne die Gefahr einer erhöhten Blutungsneigung. Auf die Mikrozirkulation nimmt er einen positiven Einfluss, indem er die Gefäße erweitert und so einen unbeschwerten Blutfluss ermöglicht.

Darüber hinaus ist der Auricularia  aufgrund folgender Eigenschaften ein empfehlenswerter Vitalpilz bei Arteriosklerose:
– Er erhöht die NO-Synthase.
– Er wirkt antioxidativ und entzündungshemmend.
– Er reduziert das Gesamtcholesterin und die Triglyzeride im Blut.

Maitake

Der Maitake ist eine gute Wahl bei Personen, die an Übergewicht und einer Fettleber leiden. Er regt nämlich insgesamt den Stoffwechsel an und unterstützt so das Abnehmen. Vor allem die Triglyzeride und das Gesamtcholesterin kann der Maitake absenken. Dabei verhindert er aber zugleich das Absinken des HDL-Spiegels. Im selben Zuge beugt er einer Akkumulation von Lipiden in der Leber vor.

Darüber hinaus wirkt der Maitake …
– erleichternd auf den Abbau bereits bestehenden Plaques.
– senkend auf die Harnsäure.
– entzündungshemmend.

Reishi

Beim Reishi handelt es sich um einen Vitalpilz, der vor allem auch stressbedingten Gesundheitsschäden etwas entgegenzusetzen hat. Er wirkt nämlich entspannend und reduziert so mögliche Stresssymptome, was auf physischer Ebene auch immer weniger oxidativen Stress bedeutet. Er hilft dabei, besser zu schlafen und verbessert zudem die Sauerstoffsättigung des Blutes. Das kommt allen Organen und auch Gefäßen zugute.

Darüber hinaus kann der Reishi …
– der Entstehung neuer Entzündungsherde vorbeugen.
– den Blutdruck und das Gesamtcholesterin senken.
– die Anzahl von Schaumzellen reduzieren.

Gerade bei einer Gefäßerkrankung, die mit Bluthochdruck einhergeht, hat sich eine Kombination aus den Vitalpilzen Reishi und Auricularia als sehr hilfreich erwiesen.

Pleurotus

In aller Kürze sind beim Heilpilz Pleurotus in Hinsicht auf eine Gefäßerkrankung folgende positiven Eigenschaften zu erwähnen:
– Er wirkt antioxidativ.
– Er ist reich an Folsäure und B-Vitaminen. Somit unterstützt er den Abbau von überschüssigem Homozystein.
– Er entfaltet eine gefäß-schonende Wirkung.
Somit kann auch der Pleurotus dabei helfen, eine Arterienverkalkung natürlich zu heilen.

Cordyceps

Als letzten Vitalpilz in dieser Reihe kommen wir nun noch auf den Cordyceps zu sprechen.  Er hat sich in der Praxis bereits mannigfach bei der Linderung von Durchblutungsstörungen bewährt. Es ist außerdem bekannt, dass er den Lipidspiegel senken kann. Obendrein verbessert er die Insulinsensitivität der Zellen, was unter anderem einen im Schnitt niedrigeren Blutzuckerspiegel mit sich bringt.

Auf was ist bei der Auswahl von Vitalpilzen gegen Arteriosklerose zu achten?

Falls auch Sie unter einer Gefäßerkrankung wie Arteriosklerose leiden, ist es keinesfalls ratsam, willkürlich von Ihren bisherigen Medikamenten auf die hier genannten Vitalpilze umzusteigen. Zwar können die Pilze in einem gewissen Umfang eine Arterienverkalkung natürlich heilen, doch gehören Auswahl und Dosierung der Heilpilze in die Hände von Profis. Kontaktieren Sie daher in einem ersten Schritt unsere Experten, die gerne mit Ihnen zusammen Ihre individuelle Gesundheitssituation betrachten. Je nach Gesamtverfassung und weiteren Erkrankungen kann so eine wohlüberlegte Auswahl an Vitalpilzen getroffen werden. Auch eine Dosierung ist niemals pauschal, sondern immer an den Einzelfall angepasst. Vitalpilze haben zwar keine Nebenwirkungen im eigentlichen Sinne, doch kann es zu Beginn der Einnahme zu bestimmten Begleiterscheinungen kommen. Darum ist es sinnvoll, die Pilze immer langsam einzuschleichen.

 Als einfachste Darreichungsform hat sich übrigens die Kapsel erwiesen. Sie ist wenig anspruchsvoll bezüglich der Lagerung und die Dosierung ist denkbar einfach. Außerdem ist das Pilzpulver in den Kapseln vor Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit geschützt. So kann eine unbemerkte Schimmelbildung ausgeschlossen werden.

Das Pilzpulver selbst sollte unbedingt aus einer Pilzzucht stammen, die sich an deutsche Bio-Richtlinien hält. Pilze sind nämlich die Müllabfuhr unserer Umwelt. Das bedeutet, dass sie alle möglichen Schad- und Giftstoffe aus ihrer Umgebung aufnehmen und speichern. Aus einer konventionellen Zucht stammende Vitalpilze können also eine hohe Konzentration an Schadstoffen, wie sie in konventionellem Substrat und Nährlösungen stecken, aufweisen. Mit deren Einnahme würden Sie Ihrer Gesundheit am Ende mehr schaden als nutzen.

Außerdem ist ein schonendes Trocknungsverfahren bei maximal 40 Grad Celsius unabdingbar. Höhere Temperaturen zerstören Enzyme, die essenziell für die gesundheitsförderliche Wirkung der Heilpilze sind. Selbst beim Mahlen der getrockneten Pilze zu Pulver kann große Hitze entstehen. Darum muss auch dieser Prozess gut überwacht werden.

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