Arthrose und Arthritis bei Tieren mit Vitalpilzen therapieren

Weniger Bewegung und neue Umweltfaktoren

Im Laufe der Entwicklung haben sich die Haltungsbedingungen für unsere Haustiere verändert. Hatte die Katze früher die Aufgabe, Mäuse zu fangen und konnte nach Herzenslust durch Wiesen und Felder streunen, sind ein Großteil der Katzen aufgrund veränderter Wohnbedingungen heute Stubentiger. Viele Hunde führen ein Leben als Couch-Potato, Spaziergänge werden oft in Hetze nach der Arbeit verrichtet.

Während Bello den ganzen Tag auf dieses Erlebnis gewartet hat, möchte Herrchen den Spaziergang nach einem langen Ar­beits­tag möglichst schnell beenden. So verwundert es nicht, wenn der Hund diesem “Druck” manchmal nicht mehr standhalten kann. Durch die relativ frühe Einschränkung der Bewegungsfreiheit und veränderte Umweltbedingungen kommt es heute schneller zu Erkrank­ungen des Bewegungsapparates.

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Zu den wichtigsten Erkrankungen des Bewegungsapparates zählen Gelenkerkrankungen und Erkrankungen der Wirbelsäule. Die Gelenk­erkrankungen Arthritis und Arthrose kommen bei Hunden und Katzen sehr häufig vor.

Arthritis bei Tieren

Bei der Arthritis handelt es sich um eine akute Gelenkentzündung. Schädigung oder Verletzung kommen als Ursache in Betracht. Das betroffene Gelenk ist fast immer geschwollen, schmerzempfindlich, fühlt sich heiß an und wird geschont.

Arthrose oder Arthrose deformans

Bei der Arthrose steht nicht die Entzündung, sondern vielmehr der Verschleiß bzw. die Abnutzung der Gelenke im Vordergrund. Sie entsteht beim älteren Tier aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses, bei jungen Tieren entwickelt sie sich häufig als Folge von Wachstumsstörungen oder erblicher Veranlagung zum Beispiel bei der Osteochondrosis oder der Hüftdysplasie.

Zu Beginn der Erkrankung kommt es durch übermäßige bzw. erhöhte Belastung oder unzureichender Versorgung des Knorpelgewebes zu einer Schädigung des Knorpels. Die vorher glänzende, glatte Knorpelschicht wird an der beschädigten Stelle aufgeraut und matt. Es lösen sich kleine Knorpelteichen, die dann frei im Gelenkspalt treiben. Zu diesem Zeitpunkt zeigt das Tier weder eine Lahmheit noch eine Schmerzsymptomatik, da Knorpelzellen keine Nerven besitzen.

Typische Symptome

Die abgeriebenen, im Gelenkspalt freiliegenden Knorpelteilchen lassen den Knorpelschaden weiter fortschreiten. Sie können außerdem zu einer Entzündung der Synovialschleimhaut – dies ist die innere Schleimhaut der Gelenkkapsel – führen. Diese immer wiederkehrende Entzündung nennt man auch Synovitis. Sie ist die Ursache für Schmerzen und Gelenkergüsse. In dieser Phase der Erkrankung spricht man dann von einer aktivierten Arthrose.

Jetzt kommt es auch zu Lahmheiten und Schonhaltungen, die Tiere können den betroffenen Gelenkbereich belecken oder benagen. Es kommt zu Gelenkergüssen und typischen Entzündungszeichen wie Wärme, Schmerz und Schwellung.

Veränderung der Gelenkschmiere

Die Synovia (Synovialflüssigkeit oder Gelenkschmiere) verdickt zunehmend als Reaktion auf den vermehrten Abrieb im Gelenk, so dass die Durchblutung und damit auch die Nährstoffversorgung des Gelenks immer weiter eingeschränkt wird. Mit jeder Bewegung des Gelenks schleifen die freien Knorpelteilchen wie Schmirgelpapier den Knorpel weiter ab und es kommt mit der Zeit zu einer Schädigung des Knochens. Dies kann soweit voranschreiten, dass statt der Knorpelüberzüge nun die ungeschützten Knochen aufeinander gleiten.

Im Randzonenbereich der gut durchbluteten Knochen kommt es zu Knochenwulstbildungen. Es entstehen so kleine knöcherne Anbauten, sogenannte Osteophyten, die in den Gelenkspalt hineinwachsen und sich an den Rändern ausbilden. Der Körper versucht also durch eine Vergrößerung der Gelenkfläche den Druck den die Knochen auf das Gelenk bilden, besser zu verteilen. Dies gelingt allerdings nicht.

Sowohl die Osteophyten als auch die ungleichmäßige Abnutzung des Knorpels führen dazu, dass der Gelenkkopf und die Pfanne nicht mehr zueinander passen. Die Druckverteilung wird also immer ungleichmäßiger, bis das Gelenk schließlich „subluxiert“: Kopf und Pfanne verschieben sich also und die Deformierung ist jetzt auch äußerlich erkennbar. In diesem Endstadium der Arthrose nimmt die Verformung der Gelenke immer mehr zu, bis die Gelenke schließlich ganz steif und unbeweglich werden.

Arthrosen verschiedener Gelenke

  • Spondylarthrosen in den Wirbelgelenken
  • Gonarthrosen in den Kniegelenken
  • Coxarthrosen in den Hüftgelenken
  • Omarthrosen in den Schultergelenken

Auch in anderen Gelenken bilden sich häufig arthrotische Veränderungen, zum Beispiel in den Sprunggelenken, Vorder- oder Hintefußwurzelgelenken.

Wirbelsäule kann betroffen sein

Im Bereich der Wirbelsäule ist, neben der Lendenwirbelsäule, am häufigsten die Halswirbelsäule davon betroffen. Die Degeneration der Bandscheiben begünstigt die Arthrose der Wirbelgelenke. Mit dem Alter trocknet der Gallertkern der Bandscheibe und verliert so an Höhe. Dadurch verlieren die Gelenke zwischen den Wirbelbögen und Gelenkfortsätzen ihre Position zueinander. Es kommt also zu einer Überbelastung und zu Fehlstellungen und zur Ausbildung von Arthrosen.

Typische Symptome der Arthrose sind Anlaufschmerzen nach Ruhepausen, verminderte Aktivität des Tieres, Gelenksteifigkeit, später kommt Belastungsschmerz und Dauerschmerz dazu. Die Diagnose erfolgt über eine sorgfältige Lahmheitsuntersuchung, durch Abtasten und Beweglichkeitsprüfung und durch ein Röntgenbild. Um Veränderungen besser erkennbar zu machen, sind gegebenenfalls ein CT (Computertomographie) oder eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) erforderlich.

Die schulmedizinische Therapie erfolgt mit Schmerz- und Entzündungshemmern (nichtsteroidale Analgetika oder Antiphlogistika) wie zum Beispiel Rimadyl und Metacam. Neben knorpelerhaltenden Präparaten, wie Hyaluronsäure und Chondroitinsulfat kommt häufig ein Gelenkersatz oder eine Goldakupunktur zum Einsatz.

Vitalpilze bei Arthritis und Arthrose

Basispilze bei Erkrankungen des Bewegungsapparates sind der Reishi und der Shiitake. Der Reishi wirkt entzündungshemmend und hat eine kortisonähnliche Wirkung. Außerdem verbessert er die Durchblutung, die Sauerstoffversorgung und die Blutzufuhr im Gelenk. Zu­sammen mit dem Shiitake wirkt er stark schmerzstillend. Der Shiitake ist in der Lage, Deformationen der Gliedmaßen zurückzubilden. Auricularia fördert die Durchblutung, verbessert die Fließfähigkeit des Blutes und somit die Sauerstoffversorgung.

Er hat zudem eine be­feuchtende und entzündungshemmende Wirkung auf die Gelenkschleimhaut. Der Pleurotus stärkt die Sehnen, Bänder und Knorpel. Er verbessert die Muskelfunktion und fördert die Knochenbildung. Bei Gelenkschwellungen unterstützt der Polyporus die Lymphe.

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