Coprinus comatus – Der Vitalpilz bei Diabetes

Der Schopftintling wirkt stark blutzuckerregulierend. Er wird daher sehr erfolgreich bei Diabetes eingesetzt. Auch bei dem Wunsch Gewicht zu verlieren, kann diese Wirkung des Vitalpilzes hilfreich sein. Außerdem hat der Schopftintling einen regulierenden Effekt auf die Verdauung.

Die Verbreitung des Schopftintlinges

Der Coprinus comatus ist ein sogenannter Sekundärzersetzer. Er wächst auf Mist, Humus und Pflanzenresten und ist wildwachsend in ganz Europa in Wäldern, auf Wiesen und in Gärten zu finden. Die jungen, noch weißen, grauen oder braunen Pilze sind aufgrund ihrer zarten Konsistenz und ihres milden Aromas ausgesprochen schmackhaft.

Ältere Exemplare sind dagegen nicht mehr genießbar. Ihre bis zu zehn Zentimeter großen Hüte und ihre weißen Lamellen zerfließen nämlich mit fortschreitender Reife zu einer schwarzen, tintenartigen Flüssigkeit. Daher rührt übrigens auch der deutsche Name „Schopftintling“.

Die Wirkungsweise seiner Inhaltsstoffe

Zahlreiche Inhaltsstoffe wirken antidiabetisch, indem sie den Blutzucker senken, die Insulinausschüttung verbessern und die Inselzellen des Pankreas schützen. Außerdem kommt es durch seine Inhaltsstoffe zu einer Erhöhung der Antioxidantien, zur Regulierung des Stoffwechsels und einer Entzündungshemmung. Zusätzlich unterstützen die Inhaltsstoffe des Schopftintlinges bei der Gewichtsabnahme und der Senkung der Blutfette.

Wie wirkt der Coprinus comatus auf den Blutzucker?

Der Schopftintling vermag in eindrucksvoller Weise eine erhöhte körpereigene Insulinausschüttung zu bewirken und hat eine regenerierende Wirkung auf die Bauchspeicheldrüse. Von der blutzuckersenkenden Wirkung des Vitalpilzes Coprinus profitieren sowohl  Typ 1- als auch bei Typ 2-Diabetiker. Bei ihnen konnte festgestellt werden, dass es nach der Einnahme des Coprinus im gleichen Maße zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels kam wie bei den in der Schulmedizin eingesetzten Medikamenten – allerdings ohne dabei den Körper zu belasten.

Der Gehalt an Vanadium erklärt die antidiabetischen Eigenschaften dieses Pilzes: Im Körper kommt es zu einer Sensibilisierung der Zellen für das Insulin und in der Bauchspeicheldrüse werden die insulinproduzierenden ß-Zellen geschützt und regeneriert. Dadurch reduziert sich der Blutzuckerwert und auch der HbA1c-Wert (Glykohämoglobin) als Indikator für den Blutzuckerspiegel der letzten 2-3 Monate. Die Glukosetoleranz wird durch den Coprinus verbessert. Beobachtungen haben gezeigt, dass es zu einer leichten Abnahme der Glukosespiegel im Blut bereits nach 10 Stunden kommt und zu einer merklichen Reduzierung nach 11 Tagen.

Zu empfehlen ist die Kombination des Coprinus mit dem Vitalpilz ABM – Agaricus blazei murrill. Er übt eine regulierende Wirkung auf das Immunsystem bei Autoimmunerkrankungen wie dem Diabetes Typ 1aus. Die enthaltenen Betaglukane können sich bremsend auf die intestinale Zuckeraufnahme auswirken. Bei Diabetes Typ 2 ist die Kombination mit dem Vitalpilz Maitake zu empfehlen. Er fördert die Sensitivität der Insulinrezeptoren, kann die Triglyzeride senken und fördert zudem die Fettverbrennung.

Wie hilft der Coprinus beim Abnehmen?

Es wurde beobachtet, dass die Einnahme des Schopftintlinges die Zunahme des Gewichtes stoppen kann, obwohl die Energiezufuhr nicht reduziert wurde. Dem liegt die regulierende Wirkung des Pilzes auf die Glukoseverwertung zugrunde. Ein stabiler Blutzucker dank des Schopftintlinges verhindert außerdem Heißhungerattacken.

Pflege für den Verdauungstrakt

In der fernöstlichen Volksheilkunde der Traditionellen Chinesischen Medizin wird der Coprinus zur Förderung der Verdauung, bei Verstopfung und zur Behandlung von Hämorrhoiden empfohlen. Der Vitalpilz wirkt krampflösend, stuhlregulierend und entzündungshemmend. Eine gute Kombination mit anderen Vitalpilzen ist hier der Maitake bei Durchfallneigung, der Auricularia bei Verstopfung sowie Hericium und Reishi bei Leaky Gut oder Entzündungen.

Der Coprinus bei Krebserkrankungen

Chinesische Wissenschaftler wiesen in Experimenten eine Hemmung des Wachstums von bösartigen Geschwülsten des Binde- und Stützgewebes durch den Coprinus nach. In Zellkulturen zeigten die Inhaltsstoffe von Coprinus comatus hemmende Wirkung auf hormonabhängige und -unabhängige Brust- und Prostatkrebszellen. Dabei wirkt der Vitalpilz noch leberschützend und immunmodulierend.

Wie ist die optimale Dosierung und wann der Wirkungseintritt?

Die Dosierung und der Wirkungseintritt hängen von der Krankheit, dem Ausmaß der Belastung und dem individuellen Zustand des Erkrankten ab. Es sind viele Faktoren zu berücksichtigen, so dass wir ausdrücklich eine individuelle Beratung empfehlen.

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Wissenschaftliche Studien / Quellen


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