Maitake – Abnehmen auf natürliche Weise mit Vitalpilzen

Dieser Vitalpilz zeichnet sich besonders durch seine stoffwechselanregenden Eigenschaften aus. Dadurch kann er sehr gut eingesetzt werden, um dem Metabolischen Syndrom entgegenzuwirken. Dieses ist gekennzeichnet durch das gemeinsame Auftreten von Übergewicht, erhöhten Blutfettwerten, Bluthochdruck und einem krankhaft erhöhten Blutzuckerspiegel infolge von Insulinresistenz  – dem Diabetes Typ 2.

Grifola frondosa und Klapperschwamm

In Asien gilt der wild am Stammgrund von alten Eichen und Edelkastanien vorkommende Maitake (Grifola frondosa) schon seit jeher als echte Delikatesse. Sein deutscher Name ist „Klapperschwamm“, was sicherlich auf die an einen Schwamm erinnernde Form seines Wuchses zurückgeht. Der in der Natur sehr seltene Pilz weist zahlreiche übereinanderstehende Pilzdächer und dünnfleischige Hüte auf. Die Stiele sind nur sehr rudimentär ausgebildet und wachsen seitlich am Stamm. Der Maitake kann eine Größe von bis zu einem halben Meter im Durchmesser erreichen.

Wie wird durch den Vitalpilz Maitake der Fettstoffwechsel beeinflusst?

Nach einigen Monaten ist durch die Einnahme des Klapperschwammes eine Senkung des Cholesterinspiegels und der Triglyzeride zu beobachten. Außerdem kann unter seiner Gabe die Entwicklung einer Fettleber und das Absinken des HDL-Cholesterins verhindert werden. In der Mykotherapie wird dieser Heilpilz – wie auch der Shiitake – gerne bei Arteriosklerose und den sich daraus entwickelnden Herz-Kreislauferkrankungen eingesetzt.

Maitake senkt den Blutzuckerspiegel bei Diabetes

Für die Prävention des Typ-2-Diabetes und auch für seine Therapie ist der Vitalpilz Maitake ein ganz wichtiger Pilz. Die in ihm enthaltenen Alpha-Glucane haben blutzuckersenkende Wirkung. Studien zeigten, dass durch den Klapperschwamm die Insulinsensitivität der Zellen erhöht und somit eine bessere Verwertung von Zucker in den Zellen ermöglicht wird.

Die sogenannte Insulinresistenz wird reduziert, so dass Insulin wieder besser über die Rezeptoren auf der Zelloberfläche wirken kann und der Blutzucker besser in die Zellen aufgenommen wird. Zudem wird die Bauchspeicheldrüse zu einer besseren Insulinproduktion angeregt. Der Vitalpilz Maitake wird deswegen gerne eingesetzt, um bei Diabetes Typ 1 und Typ 2 den Blutzuckerspiegel zu senken.

Welchen Einfluss hat dieser Vitalpilz auf den Blutdruck?

Neuesten Erkenntnissen zufolge spielen oxidierte Fette eine große Rolle bei der Entstehung von Arteriosklerose und Bluthochdruck. Maitake hilft neben Shiitake und Reishi die Blutfettwerte zu regulieren und somit die Gefahr von Gefäßveränderungen zu reduzieren. Ein weiterer Faktor, der sich positiv auf den Blutdruck auswirkt, ist das im Klapperschwamm enthaltene Ergosterin, eine Vorstufe von Vitamin D2. Es verhindert die Bildung von Renin und damit auch von Angiotensin: Das führt zu einer Blutdrucksenkung.

Die komplexe Wirkung des Maitake auf das Immunsystem

Dieser Vitalpilz besitzt neben dem ABM die höchste Konzentration wirksamer Polysaccharide und ist deshalb sehr wichtig bei Krebserkrankungen und zur Regulierung des Immunsystems. Vor allem bei einer Dominanz der TH2-Immunantwort wirkt der Maitake sehr positiv. Er kann allergische Reaktionen reduzieren und aktiviert die zelluläre Abwehr.

Der Heilpilz Maitake bei Krebserkrankungen

Bei Krebs kommt der Klapperschwamm zur Anwendung wegen seiner starken Wirkung auf das Immunsystem und seiner Fähigkeit, das Tumorwachstum zu unterdrücken. Vor allem bei Hirntumoren hat sich der Maitake als hilfreich erwiesen. Es wurden Untersuchungen über die Wirkungen von Polysacchariden dieses Vitalpilzes bei bestimmten Prostatakarzinomen durchgeführt (Fullerton et al., 2000). In einer Zeitspanne von 24 Stunden erzielte man fast gänzlich den Tod der neoplastischen Zellen (> 95 %) mit Dosen ≥ 480 mg/ml von Grifon-D.

Der Einsatz des Maitake hat sich ebenso bei Knochenmetastasen und hier auch schon präventiv bewährt. Durch seinen Ergosterolgehalt (Vorstufe von Vitamin D2) fördert der Vitalpilz die Kalziumaufnahme. Somit trägt er zum Schutz der Knochen und zur Osteoporose-Prävention bei. Studien haben gezeigt, dass durch den Maitake außerdem die knochenbildenden Osteoblasten aktiviert werden. Er ist somit ein ausgezeichneter Pilz für gesunde Knochen.

Welche Erfahrungen gibt es noch mit Maitake?

Die Einnahme des Pilzes führt zu einer Verfestigung des Stuhlgangs und ist bei chronischen Durchfällen zu empfehlen.

Wie ist die optimale Dosierung und wann der Wirkungseintritt?

Die Dosierung und der Wirkungseintritt hängen von der Krankheit, dem Ausmaß der Belastung und dem individuellen Zustand des Erkrankten ab. Es sind viele Faktoren zu berücksichtigen, so dass wir unbedingt eine individuelle Beratung empfehlen.

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Wissenschaftliche Studien / Quellen

  • Keiko Kubo, Hisao Aoki, Horoaki Nanba: „Anti-Diabetic Activity Present in the Fruit Body of Grifola frondosa (Maitake):“; Biol.Pharm. Bull. 17(8) 1106-1110 (1994)
  • Keiko Kubo, Hiroaki Nanba: „Anti-Diabetic Mechanism of Maitake (Grifola frondosa).“; Department of Microbial Chemistry, Kobe Pharmaceutical University, Motoyama, Higashinada, Kobe 658, Japan
  • Hiroyuki Horio, Masaru Ohtsuru: „Maitake (Grifola frondosa) Improve Glucose Tolerance of Experimental Diabetic Rats.“; J Nutr Sci Vitaminol, 47, 57-63, 2001
  • V.Manohar, N.A.Talpur, B.W.Echard, S.Liebermann, H.G.Preuss: „Effects of a water-soluble extract of maitake mushroom on circulating glucose/insulin concentrations in KK mice.“; Diabetes, Obesity and Metabolism, 4, 2002, 43-48
  • Keiko Kubo, Hiroaki Nanba: „Anti-Hyperliposis Effect of Maitake Fruit Body (Grifola frondosa).“; Biol. Pharm. Bull. 20(7) 781-785 (1997)
  • Nadeem A. Talpur, Bobby W. Echard, …: „Antihypertensive and metabolic effects of whole Maitake mushroom powder and its fractions in two rat strains.“; Molecular and Cellular Biochemistry 237: 129-136, 2002
  • Atsuyuki Inoue, Noriko Kodama, Hiroaki Nanba: „Effect of Maitake (Grifola frondosa) D-Fraction on the Control of the T-Lymph Node Th-1/Th-2 Proportion.“; Biol. Pharm. Bull. 25(4) 536-540 (2002)
  • Prof. Dr. med. Ivo Bianchi: “Moderne Mykotherapie”; Hinckel Druck, 2008
  • • Hobbs, C.: “Medicinal Mushrooms”; Botanica Press, 1995

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