Shiitake – Lentinula edodes

Der Shiitake wird als „König der Heilpilze“ bezeichnet, da er besonders vielseitig einsetzbar ist.

In Ostasien genießt der Shiitake aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe traditionell hohe Wertschätzung. Ein sehr bedeutsamer darunter ist zum Beispiel das Eritadenin. Ihm verdankt der Shiitake seine schützende Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem. Weiterhin begünstigt er mittels seines Eritadenin-Gehalts einen zügigen Abbau von Cholesterin und entfaltet eine durchblutungsfördernde sowie blutdrucksenkende Wirkung. Somit wirkt der Shiitake auch einer Arteriosklerose entgegen.

Sehr gut bewährt hat sich der Shiitake weiterhin bei Migräne, Schwindel und Tinnitus. In der Mykotherapie zählt er zu den stärkenden, tonisierenden Vitalpilzen. Seine Anwendung ist daher bei Müdigkeit, Überarbeitung und in der Rekonvaleszenz überaus hilfreich.

Ein sehr gut untersuchter Inhaltsstoff des Shiitake ist das Lentinan. Dieses Betaglukan aktiviert verschiedene wichtige Immunmechanismen. Dadurch ist sein Einsatz so wertvoll bei Infektanfälligkeit, zum Schutz vor viralen Infekten wie Grippe, Herpes oder HPV. Ebenso bei Krebs und zwar insbesondere bei Magen- und Brustkrebs sowie Leukämien. Es verwundert daher nicht, dass Lentinan in Japan bereits als Medikament für die Krebstherapie zugelassen ist.

Ein weiteres Haupteinsatzgebiet des Shiitake sind Gelenkbeschwerden wie Arthritis und Arthrosen. Er stärkt die Gelenke und wirkt sich senkend auf einen erhöhten Harnsäurespiegel aus. Das ist bedeutsam, denn bei zu hohen Harnsäurewerten können sich Harnsäurekristalle bilden, die in den Gelenken Entzündungen verursachen. Außerdem ist er ausgesprochen günstig bei Impotenz und Blasenschwäche.

Last but not least: Beachtenswert ist auch der Thioprolin-Gehalt des Shiitake. Diese schwefelhaltige Aminosäure hilft, über die Nahrung aufgenommenes Nitrit im Darm zu binden und besser über die Niere auszuscheiden. Das reduziert die Bildung von krebserzeugenden Nitrosaminen.

Ausgewählte Anwendungsgebiete in der Mykotherapie und der TCM

  • Appetitlosigkeit
  • Arteriosklerose
  • Arthrose, Arthritis
  • Bakterielle und virale Erkrankungen
  • Blasenschwäche
  • Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen
  • Candida albicans (Pilzinfektionen)
  • Erhöhte Blutfette, Cholesterin
  • Erkältungen, Grippe, Bronchialentzündungen
  • Erschöpfung und Kraftlosigkeit, chronisches Müdigkeitssyndrom
  • Gicht
  • Impotenz
  • Krampfadern
  • Migräne, Spannungskopfschmerzen, Tinnitus
  • Regulierung des Immunsystems
  • Rheuma
  • Tumorhemmung: vor allem bei Brust- und Magenkrebs, Gebärmutterkarzinom, Leukämie

Hinweis: Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Therapeuten beraten.

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