Shiitake – Der Vitalpilz gegen Arteriosklerose

Der Shiitake – Lentinula edodes – wird als „König der Heilpilze“ bezeichnet. Er ist vielseitig einsetzbar und war einer der ersten Pilze, die man bei uns als Vitalpilz verwendete. Schon früh wurde sein Wirkstoff Lentinan bei Krebserkrankungen eingesetzt, um das Immunsystem zu aktivieren. In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist er ein geschätztes Tonikum. Außerdem sorgt er für ein gesundes Herz-Kreislauf-System.

 Lentinula edodes – ein geschätzter Speisepilz

Der Shiitake ist in Ostasien als Heilpilz sehr geschätzt. Aufgrund seines besonders aromatischen Geschmacks hat er außerdem seit vielen Jahrhunderten einen festen Platz in der ostasiatischen Küche. Die Vorkommen in der freien Natur finden sich in China und in Japan. Vorzugsweise wächst er an Laubbäumen mit hartem Holz. Die Haut des hübschen hell- bis dunkelbraunen Huts ist meist mit zarten Flocken bedeckt; bei jungen Pilzen ist der Hutrand noch nach innen eingerollt. Die Lamellen sind glatt bis rau und sein Stiel sitzt zumeist in der Mitte des Huts.

Der Vitalpilz aus der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM

Der Name Shiitake leitet sich von der Kombination zweier japanischer Wörter ab: „Shiia“ bedeutet Pilz, der am Shii-Baum (ein Hartholzbaum) wächst und „Take“ heißt übersetzt einfach Pilz. In China wird er auch Shiang Gu genannt, was mit „duftender Pilz“ umschrieben werden könnte. In Asien betrachtet man den Shiitake aufgrund seiner wichtigen Inhaltsstoffe schon lange als König unter den Pilzen. Schon während der Ming-Dynastie (1368-1644) wurde er als medizinisches Lebensmittel geschätzt und bei verschiedenen Krankheiten angewendet. Laut asiatischer Volksmedizin ist er ein Tonikum, das die Lebensenergie Qi reguliert, somit das Yin und Yang ausgleicht, den Magen stärkt und das Blut aktiviert.

Wie beeinflusst der Shiitake die Blutfettwerte?

Verschiedene Inhaltsstoffe des Shiitake besitzen nachweislich eine pharmakologische Wirkung. So enthält der Shiitake Eritadenin. Es bewirkt eine Reduzierung der Blutfette durch ein beschleunigtes Ausscheiden von Cholesterin. Außerdem hat man festgestellt, dass durch die Einnahme des Shiitake ein erhöhter Abtransport des Cholesterins aus den Gefäßen und ebenso ein schneller Abbau des Cholesterins in der Leber erfolgt. Außerdem besitzt der Vitalpilz Shiitake antioxidative Eigenschaften. Er verhindert somit die Oxidation von Blutfetten und schützt vor Arteriosklerose.

Der Vitalpilz gegen Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose und Bluthochdruck

Der Shiitake spielt hier bei der Ursachenbehandlung eine wichtige Rolle. Seine Inhaltsstoffe reduzieren das Gesamtcholesterin und erhöhen das HDL-Cholesterin. Liegen die HDL-Werte nämlich über 60 mg/dl, können Cholesterin, das bereits abgelagert ist, zur Leber zurücktransportiert und ebenso Plaques abgebaut werden. Das wiederum reguliert den Blutdruck und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Der blutdrucksenkende Effekt entsteht auch durch das Enzym Tyrosinase, das in Studien im Shiitake nachgewiesen wurde. Ein weiterer Inhaltsstoff, das Eritadenin, wirkt gegen Thrombosen und bei Durchblutungsstörungen indem es das Verkleben von Thrombozyten verhindert. Da durch den Shiitake die Durchblutung auch über die Beeinflussung der Gefäßspannung reguliert werden kann, wird er bei Migräne und Tinnitus erfolgreich angewendet.

Lentinan – ein Wirkstoff gegen Krebs

Ein weiterer Wirkstoff ist das Polysaccharid Lentinan. Es wird vorwiegend klinisch als Immuntherapeutikum bei Tumorpatienten eingesetzt, da es die Immunsystemt aktiviert und hemmend auf das Wachstum von Tumoren wirkt. So ist der Shiitake-Pilz eine Unterstützung vor allem für Patienten, die sich noch nicht in einer schulmedizinischen Behandlung befinden. Auch verwundert es nicht, dass sein Wirkstoff Lentinan in Japan schon lange als Medikament für die Behandlung von Krebs zugelassen ist.

Die ß-Glukane (Polysaccharide) des Shiitake können auch körpereigene antioxidative Enzyme wie die Superoxiddismutase, Katalase und Glutathion-Peroxidase aktivieren. Dies ist bei der Entgiftung und zum Schutz vor Zellschäden und Entzündungen sehr wichtig.

Shiitake für ein starkes Immunsystem

Ein sehr gut untersuchter Inhaltsstoff des Shiitake ist das Lentinan. Dieses Betaglukan aktiviert verschiedene wichtige Immunmechanismen. Dadurch ist sein Einsatz so wertvoll bei Infektanfälligkeit, zum Schutz vor viralen Infekten wie Grippe, Herpes oder HPV. Neben Lentinan enthält der Shiitake noch andere Polysaccharide, die gegen Krebs und regulierend auf das Immunsystem wirken.

Der Heilpilz gegen Arthritis, Gicht und Rheuma

Wie der Reishi hat sich dieser Vitalpilz in der mykologischen Praxis besonders bei Arthritis, Gicht und Rheuma bewährt. Bei diesen Erkrankungen kann er die Schmerzen mindern und Verbesserungen bei Bewegungseinschränkungen bewirken. Der Shiitake stärkt die Gelenke und wirkt sich senkend auf den Harnsäurespiegel aus. Das ist bedeutsam, denn bei zu hohen Harnsäurewerten können sich Harnsäurekristalle bilden, die in den Gelenken Entzündungen verursachen (Gicht).

Erfahrungen mit Shiitake bei Lebererkrankungen

Die Einnahme dieses Heilpilzes bewirkt einen Schutz der Leberzellen und eine verbesserte Leberfunktion. Bei Hepatitis B zeigte sich, dass die Produktion von Antikörpern dagegen angekurbelt wurde. Auch konnte beobachtet werden, dass sich bestimmte Leberwerte im Blut bei Hepatitis durch das Lentinan regulierten.

Der Vitalpilz Shiitake als Tonikum

Generell ist der Shiitake ein allgemein aufbauender und stärkender Pilz. Auch dank seiner B-Vitamine empfiehlt er sich bei Erschöpfung, Überarbeitung und dem chronischen Müdigkeitssyndrom. Er bereichert zudem den Speiseplan von Vegetariern und Veganern, da der Shiitake Ergosterol, eine Vorstufe von Vitamin D enthält, das sonst vor allem im Fleisch enthalten ist.

Wie ist die optimale Dosierung und wann der Wirkungseintritt?

Die Dosierung und der Wirkungseintritt hängen von der Krankheit, dem Ausmaß der Belastung und dem individuellen Zustand des Erkrankten ab. Es sind viele Faktoren zu berücksichtigen, so dass wir unbedingt eine individuelle Beratung empfehlen.

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Wissenschaftliche Studien / Quellen

  • Sugiyama K., Akachi T., Yamakawa A.: „Hypocholesterolemic action of eritadenine is mediated by a modification of hepatic phospholipid metabolism in rats.“; The Journal of Nutrition, Vol. 125 (8); 2134-44
  • Jianzhe Y., Mao X.: „Icons of Medicinal Fungi from China“; CRC Press; 1989
  • Hobbs, C.: “Medicinal Mushrooms”, Botanica Press, 1995
  • Prof. Dr. med. Ivo Bianchi: “Moderne Mykotherapie”; Hinckel Druck, 2008

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