Chaga (Tschaga)

Schiefer Schillerporling – Wertvoller Heil- und Vitalpilz in der naturheilkundlichen Therapie von Tieren.

Der Fruchtkörper des Chaga wächst auf verschiedenen Birkenarten, aber auch auf anderen Bäumen, wie beispielsweise auf Buchen, Eschen und Ulmen. Er ist ein parasitär wachsender Pilz. Sehr gut erkennen kann man ihn an seiner knollenförmigen Form und seiner schwarzen Färbung.

Dieser Heilpilz enthält eine Vielzahl an wertvollen und medizinisch wirksamen Inhaltsstoffen. So ist er reich an verschiedenen Sterolen. Neben Ergosterol und Lanosterol ist hier insbesondere das wertvolle Inotodiol hervorzuheben, dem eine starke krebshemmende Wirkung zugeschrieben wird. Weiterhin findet man im Chaga neben Polysacchariden und Flavonoiden (Quercetin u.a.) auch verschiedene Triterpene. Vor allem herauszustellen ist das Betulin, ein Triterpenderivat vom Lupan-Typ. Betulin ist die Vorstufe der Betulinsäure und wird vom Chaga aus der Birke aufgenommen. Es besitzt eine krebshemmende Wirkung und zwar insbesondere bei Hautkrebs. Neben verschiedenen Mineralstoffen und Spurenelementen enthält der Chaga aber auch geringe Mengen an Oxalsäure.

Sicher einer der interessantesten Inhaltstoffe dieses Heilpilzes ist das Melanin, welches im Zusammenhang mit dem Chaga auch oft als Melanin-Komplex bezeichnet wird. Melanin besitzt eine starke antioxidative Wirkung und wird vom Chaga gebildet, um sich vor oxidativem Stress zu schützen. Dem Melanin verdankt dieser Heilpilz vermutlich auch seine günstige Wirkung auf die Haut. Dabei ist insbesondere seine Schutzfunktion gegenüber UV-Strahlen zu nennen. Darüber hinaus hat sich seine Anwendung beim malignen Melanom als empfehlenswert erwiesen.

In der russischen Volksheilkunde wird der Chaga seit Jahrhunderten vornehmlich bei entzündlichen Erkrankungen des Magen- und Darmtrakts eingesetzt. Ebenso auch bei Geschwüren und Krebserkrankungen im Bereich des Verdauungstraktes. Auch bei Wurmbefall können mit einem Wasserauszug aus dem Chaga gute Ergebnisse erzielt werden.

Anwendungsgebiete in der Mykotherapie

  • Antibakteriell und antiviral
  • Antioxidativ
  • Entzündungen: Leber-, Milz- und Lymphentzündungen
  • Darmerkrankungen
  • Hepatitis; unterstützend
  • Krebserkrankungen: Haut, Lunge, Magen und Darm
  • Magenerkrankungen
  • Verstopfung
  • Wundheilung; äußerlich

Hinweis: Die beschriebenen Wirkungen beruhen auf der Einnahme von Heilpilzpulver, das aus dem
ganzen Pilz hergestellt wurde. Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Therapeuten beraten.

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