Poria cocos

Der Poria cocos (Kiefernschwamm) wird in der Tierheilkunde nicht als Einzelpilz, sondern vorzugsweise in Kombination mit anderen Heilpilzen gegeben.

Der Poria cocos wächst an den Wurzeln verschiedener Koniferen und zwar vorwiegend an Kiefern. Sein Aussehen ähnelt dem einer Kokosnuss, woher sicher auch seine umgangssprachliche Bezeichnung als Kokospilz rührt. Eine weitere Bezeichnung ist Indisches Brot oder – im Englischen – Indian Bread. Diesen Namen verdankt er den amerikanischen Indianern, die ihn als Nahrungsmittel nutzten und aus dem Poria cocos eine Art Brot gebacken haben.

Dieser Heilpilz eignet sich bestens zur Langzeitanwendung. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird er unter dem Namen Fu Ling in vielen Kräutermischungen verwendet. Er enthält neben Ergosterol, einer Vorstufe von Vitamin D2, auch verschiedene Triterpene und eine Vielzahl wertvoller
Polysaccharide, darunter das diuretisch wirkende Poriatin.

Der Poria cocos wird bei Erkrankungen der Lunge sowie bei Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen zur Ausleitung von Feuchtigkeit eingesetzt.

Er ist ein ausgezeichnetes Milztonikum und somit ein wertvoller Vitalpilz bei Milzschwäche. Das ist bedeutsam, denn die Milz ist eines der wichtigsten Abwehrorgane und ein wesentlicher Teil des Immunsystems. In der Tierheilkunde profitieren ganz besonders chronisch kranke, ältere Tiere von diesem Pilz, vor allem dann, wenn Sie unter Appetitlosigkeit, Durchfall oder Müdigkeit leiden.

Die Milz ist aber nicht nur ein Organ mit körperlicher Funktion; sie ist auch das Organ der Beziehung. Negative Gefühle wie Angst oder Schwermut schwächen dieses wichtige Organ und begünstigen so weitere Erkrankungen. Durch seine milzstärkende Wirkung eignet sich dieser Vitalpilz besonders für nervöse und unruhige Tiere.

Darüber hinaus hat er auch eine blutzuckersenkende Wirkung.

Anwendungsgebiete in der Mykotherapie

  • Bauchspeicheldrüsenerkrankungen; in Kombination mit Coprinus
  • Bindegewebe; zur Stärkung
  • Chronische Bronchitis
  • Ekzeme; äußerlich
  • Feuchtigkeitsausleitung: bei Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen
  • Harnverhalt
  • Herzrhythmusstörungen; unterstützend
  • Husten mit Auswurf; Ausleitung von Feuchtigkeit
  • Lipome
  • Lungenemphysem
  • Milzschwäche: Appetitlosigkeit, Durchfall,
  • Müdigkeit, weicher / wechselnder Stuhl
  • Ödeme; als Wirkverstärker für den Polyporus
  • Sinusitis

Kontraindikation

  • Trächtigkeit; wirkt nach unten

Hinweis: Die beschriebenen Wirkungen beruhen auf der Einnahme von Heilpilzpulver, das aus dem ganzen Pilz hergestellt wurde. Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Tier-Therapeuten beraten.

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