Hericium erinaceus – Starke Wirkung auf Magen-Darm- und Nervensystem

Schon in der Traditionellen Chinesischen Medizin wurde dieser Vitalpilz bei Magenerkrankungen verwendet. Neuere Studien belegen außerdem die regenerierende Wirkung des Hericium – Igelstachelbart auf Nervenzellen im zentralen und peripheren Nervensystem. Er hat daher eine zentrale Bedeutung bei der Behandlung von degenerativen Erkrankungen des Nervensystems.

Der Vitalpilz Hericium ist ein hervorragender Speisepilz

Der Hericium ist auch unter so klingenden Namen wie Igelstachelbart, Pom-Pom blanc, Löwenmähne oder Korallenpilz bekannt. Genauso bemerkenswert wie die ausgefallenen Bezeichnungen dieses wertvollen Edelpilzes ist sein feines Aroma, das an Kalbs- und Geflügelfleisch erinnert.

Die wildwachsenden Vorkommen des Hericium erinaceus sind sehr rar. Sie sind zu finden auf oft noch lebenden älteren Harthölzern wie etwa Buchen, Eichen oder Ulmen. Der rundliche, ovale oder herzförmige Pilz hat eine Größe von 20 bis 40 Zentimetern und weist zwei bis fünf Zentimeter breite und anderthalb bis zwei Zentimeter dicke „Stacheln“ auf. Seine Farbe changiert von weiß über cremefarben bis rötlich.

Der Vitalpilz zur Stärkung des Magen-Darmbereiches

Der Igelstachelbart ist für den Aufbau der Magen- und Darmschleimhaut wichtig, die als schützende Barriere vor Schadstoffen fungiert. Auch allergieauslösende Stoffe aus Nahrungsmitteln können dann nicht mehr so leicht die Darmwand passieren. Dies ist vor allem bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten, allen Allergien, Hauterkrankungen wie etwa Neurodermitis und Schwäche des Immunsystems wichtig.
Die Darmschleimhaut hat einen großen Einfluss auf die Stabilisierung, Regulierung und Entwicklung des Immunsystems: Hier bilden sich Abwehrzellen, die nicht nur im Darm verbleiben, sondern sich auch über den Blutkreislauf verbreiten.
Der Vitalpilz Hericium erinaceus wirkt beruhigend und entzündungshemmend auf die Magen- und Darmschleimhäute. Daher hilft er bei Gastritis, Reflux, Sodbrennen und Übersäuerung. Weiterhin ist er günstig bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn.

Hericium hilft bei Gastritis

Die Ursachen für Gastritis und Ulcus sind vielfältig. Zu den Auslösern gehören etwa Autoimmunprozesse, Medikamente oder Stress. Auch Bakterien können für die Erkrankungen verantwortlich sein. Oft liegt ein Missverhältnis von schleimhautschützenden (Schleim, Bikarbonat, Prostaglandin) und aggressiven Faktoren (Magensäure, Proteasen und entzündliche Reaktionen) vor.
Durch die Inhaltsstoffe des Hericium erinaceus – Igelstachelbart wird die Regeneration der Magen- und Darmschleimhaut angeregt.

Der Vitalpilz bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Zu den wichtigsten Formen der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) gehören die Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Die Darmschleimhaut ist dabei chronisch entzündet. Aufgrund ihrer antientzündlichen und Schleimhaut schützenden Wirkungen gibt man die Heilpilze Hericium erinaceus und Reishi am besten auch zwischen den Schüben.

Die besänftigende Wirkung des Hericium bei Reizmagen und -darm

Das eigenständige und hoch organisierte Nervennetz rund um Magen und Darm spielt eine große Rolle bei der Entstehung von Erkrankungen. Der Darm ist von mehr als 100 Millionen Nervenzellen umhüllt. Deshalb verwundert es nicht, dass organische und funktionelle Magen-Darmstörungen oft durch eine sympathische Überaktivität, bzw. parasympathische Fehlsteuerung bedingt sind. So ist erklärbar, dass Stress sich als Reizmagen oder Reizdarm bemerkbar machen kann. Hier ist neben dem Reishi – Ganoderma lucidum auch der Hericium das Mittel der Wahl, denn er hat eine entspannende und ausgleichende Wirkung.
Die im Hericium erinaceus enthaltenen Polysaccharide haben außerdem eine antitumorale Wirkung. Diese zeigt sich bei Sarkoma 180, Magenkrebs, Dickdarmkrebs oder Speiseröhrenkrebs. Auch bei Schleimhautschädigungen durch Chemo- und Strahlentherapie ist der Igelstachelbart hilfreich.

Hericium führt zur Regeneration von Nervenfasern

Der Vitalpilz Igelstachelbart enthält Hericenon und Erinacin, wodurch er den Nervenwachstumsfaktor NGF stimuliert. Er ist bei der Regeneration von Nerven von großer Bedeutung. Durch den NGF werden die Myelinscheiden wieder aufgebaut, um die Nervenzelle zu ernähren und zu schützen. Dies ist bei peripheren Nervenschäden durch Verletzungen oder Stoffwechselprozesse besonders hilfreich, aber auch bei Schädigungen im zentralen Nervensystem nach Schlaganfall, Trauma oder bei Morbus Alzheimer und Demenz. Außerdem bewirkt NGF die Regulation der TH1- / TH2-Immunantwort im zentralen Nervensystem. Vor allem bei Autoimmunprozessen im Nervensystem wie zum Beispiel der Multiplen Sklerose ist das von Vorteil. Ein bestimmtes Polysaccharid des Hericium erinaceus fördert die neuronale Differenzierung und das Überleben der Nervenzellen.
Der Igelstachelbart ist ein Tonikum für die Nerven. Daher hat er sich bei Ängsten, Stress, Unruhe, Schlaflosigkeit und Gedächtnislücken bewährt. Er verbessert die Konzentration und Orientierung im Raum.

Wie ist die optimale Dosierung und wann der Wirkungseintritt?

Die Dosierung und der Wirkungseintritt hängen von der Krankheit, dem Ausmaß der Belastung und dem individuellen Zustand des Erkrankten ab. Es sind viele Faktoren zu berücksichtigen, so dass wir ausdrücklich eine individuelle Beratung empfehlen.

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Wissenschaftliche Studien / Quellen

  • Takashi Mizuno et al.: „Antitumor-active Polysaccharides Isolated from the Fruiting Body of Hericium erinaceum, an Edible and Medicinal Mushroom Called yamabushitake or houtou.“; Biosci. Biotech. Biochem., 56 (2), 347-348, 1992
  • Hiromichi Kenmoku et al.: „Erinacine Q, a New Erinacine from Hericium erinaceum, and its Biosynthetic Route to Erinacine C in the Basidiomycete; Biosci.“; Biotech. Biochem., 66(3), 571-575, 2002
  • Eun Woo Lee et al.: „Two Novel Diterpenoids, Erinacines H and I from the Mycelia of Hericium erinaceum; Biosci.“; Biotech. Biochem.; 64(11), 2402-2405, 2000
  • Stamets, P.: „MycoMedicinals: An Informational Treatise on Mushrooms“; Myco Media, 2002
  • Prof. Dr. med. Ivo Bianchi: “Moderne Mykotherapie”; Hinckel Druck, 2008
  • Kawagishia, H. et al.: „Anti-Dementia Effects of a low polarity fraction extracted from Hericium Erinaceum.“; Japan
  • • Wong K. et al.: „Functional Recovery Enhancement Following Injury to Rodent Peroneal Nerve by Lion´s Mane Mushroom Hericium erinaceus .“; University of Malaya, Malaysia “Medicinal Mushrooms”, Botanica Press, 1995

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