Polyporus umbellatus – Der Vitalpilz zur Anregung des Lymphsystems

Der Polyporus (Eichhase) ist ein wunderbarer Vitalpilz zur Entgiftung über das Lymphsystem. Er kann Wassereinlagerungen und Lymphstau beseitigen. Deshalb kommt er auch bei Krebserkrankungen mit Metastasenbildung zum Einsatz.

Der Eichhase ist ein seltener Vitalpilz

In der Natur ist der Vitalpilz Polyporus (Eichhase) vor allem auf Stümpfen oder Wurzeln von Buchen und Eichen zu finden. Aber auch direkt auf dem Erdboden. Er ist vorwiegend in Asien heimisch, in Europa dagegen seltener anzutreffen. Der Speisepilz hat etwa zwei bis sechs Zentimeter breite und sehr zahlreiche Fruchtkörper. Die schönen ockerbraunen Hüte sind glatt bis leicht gewellt. Die dicken, weißen Stiele weisen eine strunkartige Form auf. Der Polyporus wächst in Büscheln, die bis zu 50 Zentimeter groß werden können.

Die entwässernde Wirkung des Polyporus umbellatus

Dieser Vitalpilz entwässert und steigert den Harnfluss, ohne dass dabei eine erhöhte Kaliumausscheidung auftritt. Dadurch entlastet er das Herz und senkt vor allem den unteren Blutdruckwert, die Diastole. In der Mykotherapie wird er daher auch bei Ödemen, Venenleiden und Herzschwäche eingesetzt.

Seine Inhaltsstoffe – das Ergosterol und das Mannitol – wirken als sogenannte Aldosteron-Antagonisten. Das Hormon Aldosteron reguliert unseren Wasser- und Elektrolythaushalt. Es verhindert, dass die Niere zu viel Wasser ausscheidet. Die Wirkstoffe des Vitalpilzes reduzieren die Aldosteronwirkung. Dadurch können Ödeme und Stauungen im Körper abgebaut werden.

Der Vitalpilz zur Entgiftung über das Lymphsystem

Über die Lymphe werden viele Giftstoffe aus den Körpergeweben in die Blutgefäße transportiert, um dann von Leber oder Nieren ausgeschieden zu werden. Außerdem spielt das Lymphsystem eine wichtige Rolle in der Körperabwehr. Eine Stauung im Lymphsystem führt daher zur Überlastung des Organismus mit Schlackenstoffen und somit auch zur zusätzlichen Belastung des Immunsystems. Der Heilpilz Polyporus hat einen starken Organbezug zum lymphatischen System. Er unterstützt die Ausweitung von Schlacken. Auch bei Akne und Gelenkschwellungen ist die Unterstützung der Lymphe durch den Polyporus umbellatus sehr hilfreich.

Wie wirkt der Polyporus bei Krebserkrankungen?

Bei Krebs ist das einwandfreie Funktionieren des lymphatischen Systems von besonderer Bedeutung. Vor allem, wenn im Rahmen der Erkrankung schon Lymphknoten entfernt werden mussten, kann es leicht zu Stauungen und Lymphansammlungen kommen. Mit dem Vitalpilz Polyporus können diese sehr gut beseitigt werden.

Aber auch vor, während und nach einer Chemotherapie muss das Lymphsystem unterstützt werden, um anfallende Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren. Der Eichhase kann hier die Nebenwirkungen einer Chemotherapie lindern. Studien haben gezeigt, dass das Tumorwachstum bei Lungen- und Leberkrebs durch den Polyporus gehemmt werden kann. Außerdem wirken seine Polysaccharide auch modulierend auf das Immunsystem.

Der Eichhase verhilft zu einer gesunden Blase

Alte Überlieferungen sagen, der Polyporus „befreit die Blase”. Er wirkt harntreibend und ist daher vorteilhaft bei Problemen mit dem Wasserlassen, einer Blasendysfunktion und besonders bei Harnverhalt, der verschiedene Ursachen haben kann. Bei Männern ist am häufigsten eine Prostatavergrößerung dafür verantwortlich. Diese drückt auf die Blase und beeinträchtigt ihre Entleerung.

Bei Frauen können Organsenkungen dazu führen, dass sich die Blase nicht vollständig entleert. Das sind meist eine Absenkung der Gebärmutter oder der Blase selbst. Auch eine Neuropathie im Rahmen eines Diabetes ist als Ursache möglich. Bei diesen Erkrankungen wirkt der Vitalpilz harntreibend und stärkt die Blasenfunktion. Der Polyporus umbellatus sorgt auch für ein Herausspülen von pathogenen Erregern aus den Harnwegen, was die Gefahr einer Infektion reduziert.

In Studien konnte seine antibakterielle Wirkung gegenüber Staphylococcus aureus und einem wichtigen urogenitalen Erreger – Chlamydia trachomatis – gezeigt werden. Dieses Bakterium kann bei Männern eine Entzündung der Harnröhre mit Brennen und Schmerzen auslösen. Bei Frauen kann es alle Genitalorgane infizieren und so Entzündungen der Eileiter, der Gebärmutter und Zellveränderungen des Gebärmutterhalses verursachen.

Der Heilpilz für gesunde Haut und schöne Haare

Der Polyporus umbellatus hat auch einen positiven Effekt auf Haut und Haare. Dieser ist sicher eng verbunden mit seiner entgiftenden Wirkung: Der Vitalpilz beseitigt Schlacken- und Toxinbelastungen wie beschrieben über die Niere und über das Lymphsystem. Tatsächlich hat man aber auch bestimmte Inhaltsstoffe in dem Vitalpilz gefunden, die das Haarwachstum stimulieren, sogenannte Polyporusterone und das Acetosyringon.

Die im Polyporus enthaltenen Mikronährstoffe Zink, Eisen, Kupfer und Biotin leisten sicher auch noch ihren Beitrag dazu. Da es für Haarausfall mannigfaltige Ursachen geben kann, hat sich in der therapeutischen Praxis die Pilzkombination Cordyceps, Polyporus und Reishi sehr bewährt, durch Cordyceps und Reishi werden zusätzlich hormonelle Defizite ausgeglichen.

Bei Akne wird der Polyporus sehr gut durch den Reishi unterstützt. Bei der Entstehung dieser Erkrankung spielen Bakterien, die sich vom Hautfett ernähren häufig eine Rolle. Gerade fettlösliche Schlacken und Toxine werden oft über die Haut entsorgt, wenn innere Entgiftungswege nicht optimal funktionieren. Bei der Pilzkombination von Polyporus mit Reishi macht sich der antibiotische, antientzündliche und entgiftende Effekt über Niere, Lymphe und Leber positiv auf der Haut bemerkbar.

Wie ist die optimale Dosierung und wann der Wirkungseintritt?

Die Dosierung und der Wirkungseintritt hängen von der Krankheit, dem Ausmaß der Belastung und dem individuellen Zustand des Erkrankten ab. Es sind viele Faktoren zu berücksichtigen, so dass wir unbedingt eine individuelle Beratung empfehlen.

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Wissenschaftliche Studien / Quellen

  • Jianzhe Y., Mao X.: „Icons of Medicinal Fungi from China“; CRC Press; 1989
  • Hempen C., Fischer T.: „Leitfaden Chinesische Phytotherapie“; Urban & Fischer; 2001
  • Prof. Dr. med. Ivo Bianchi: “Moderne Mykotherapie”; Hinckel Druck, 2008

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